Basisstation

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Basisstationen (engl. Base Transceiver Station, BTS) sind ein wichtiger Bestandteil eines GSM Mobilfunknetzes. Als Mobilfunksender (oft auch als Handymast bezeichnet) sind sie Teil der Schaltstelle, wo die für die mobile Telefonie notwendigen Funksignale gesendet und empfangen werden.

Eine Basisstation ist also eine Funkzelle. Ein GSM-Mobilfunknetz baut sich aus vielen solcher Funkzellen bzw. Basisstationen auf, die alle so angeordnet sind, dass sich ihre Einzugsbereiche derart überschneiden, dass eine lückenlose Netzabdeckung gewährleistet werden kann. (Die Funkzellen oder Basisstationen sind zu diesem Zweck in einem wabenförmigen Muster angeordnet)

Basisstationen in GSM-Mobilfunknetzen vereinigen in sich oft 1-3 Funkzellen, um gleichzeitig größere Sektoren versorgen zu können. Dabei sind bis zu 12 Funk-Frequenzen nutzbar. Kernbestandteil einer Basisstation ist die Antenne für den Empfang und das Senden von Funksignalen. Deren Reichweite liegt bei ca. 30 km. Für die Gewährleistung von optimaler Leistung müssen Basisstationen an exponierten Positionen aufgestellt sein, damit sie alle Funksignale im Umkreis problemlos (ohne Störeinflüsse) aufnehmen und senden können. Daher findet man Basisstationen oft auf Hausdächern, Türmen oder als eigenständige Mobilfunkmasten.

Neben der Basisstation ist ein weiterer wichtiger Bestandteil eines Mobilfunknetzes die Basis-Kontroll-Station (engl. Base Station Controller, BSC), die eine Steuerungs- und Überwachungsfunktion erfüllt, während die BTS in erster Linie der Übertragung dient.

Eine BTS dient vor allem der Verschlüsselung und Entschlüsselung von ankommenden Signalen, der Einteilung der zugewiesenen Funkkanäle, der Kontrolle über die Verbindungen und der Gewährleistung der Empfangsqualität.