Bootloader
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Der Begriff ist eine Abkürzung der Bezeichnung "Bootstrap Loader" und wird heute vor allem im Mobilfunk-Sektor angewendet. Die Software des Bootloaders befindet sich immer im ersten Block des bootfähigen Speichermediums (Flash-Speicher oder Festplatte), da er noch vor der Aktivierung des Betriebssystems startet. Neben klassischen Bootloadern für das Laden des Betriebssystems in einem Schritt gibt es Chain- oder Multistage-Varianten, bei denen entweder mehrere separate Bootloader sich nacheinander aufrufen oder die Aktivierung in Stufen (Stages) erfolgt. Die Bootloader in Mobiltelefonen waren bisher weitgehend abgeschottet - die Provider der Betriebssysteme und die Hersteller der Geräte wollten damit sicherstellen, dass auf ihren Produkten keine Konkurrenz-Software oder Modifikationen der Original-Programme laufen. Zumindest bei den Herstellern von Geräten mit Google Android zeigt sich - auch unter dem Einfluss einer versierten Hacker-Szene - ein neuer Trend: Immer mehr Geräte kommen mit offenem Bootloader auf den Markt oder werden vom Produzenten nachträglich entsperrt. Wichtig: Veränderungen am Bootloader einer Software gehören nur in die Hände erfahrener Entwickler - Laien riskieren, dass Hard- oder Software des Gerätes nach Manipulationsversuchen nicht mehr funktionieren. |
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NFC-Chip




