D-Netz
|
Die Inbetriebnahme des auch GSM900 genannten D-Netzes erfolgte im Jahre 1992. GSM900 heißt das D-Netz deswegen, weil es auf dem Mobilfunkstandard GSM basiert und Frequenzen im Bereich von 900 MHz nutzt. Mit der digitalen Übertragungstechnik machte das D-Netz Datenkommunikation und -übertragung, wie sie heute von vielen Mobilfunknutzern selbstverständlich genutzt wird, überhaupt erst möglich. Das D-Netz ist dabei in der Lage, Dienste im Bereich Sprachübertragung, Text- und Datenübertrgaung anzubieten. Die digitale Übertragungstechnik verbesserte auch die Möglichkeiten der Gesprächsverschlüsselung. Benötigte man zu Zeiten des B-Netzes noch nur ein einfaches Funkgerät, um Gespräche über Mobilfunk abzuhören, ist dies bei Gesprächen im D-Netz längst Geschichte. Das D-Netz wird in Deutschland von den Anbietern T-Mobile (Telekom) und Vodafone (ehemals Mannesmann Mobilfunk) betrieben. Dementsprechend heißt das T-Mobile Netz D1-Netz und das Vodafone Netz D2-Netz. Seit 2006 wird das D-Netz zu Teilen auch von den Mobilfunkanbietern O2 und E-Plus genutzt. Auch umgekehrt nutzen die D-Netze inzwischen Frequenzen aus dem E-Netz, die auf 1800 MHz senden. |
|||
|

Cellular Message Encryption Algorith (CMEA)




