Mobile Telefonie basiert auf der Signalübertragung per Funk (Funkübertragung) von einer so genannten Basisstationen zum Mobiltelefon und umgekehrt. Durch permanenten Kontakt zur Basisstation ist das Handy empfangsbereit für eintreffende Signale (wie zum Beispiel einen Anruf oder eine SMS) bzw. kann Signale aussenden (abgehende Anrufe, SMS etc.), die über die Basisstation verarbeitet und an den entsprechenden Empfänger weitergeleitet werden.
Da Funkwellen bzw. elektromagnetische Wellen sich über so genannte Sichtausbreitung verteilen, können optische Hindernisse, wie zum Beispiel Tunnel, Täler oder Berge, die Übertragung behindern oder gänzlich unterbinden. In so einem Fall spricht man von einem Funkloch. Von einem Funkloch ist auch die Rede, wenn die nächste Basisstation so weit entfernt ist, dass das Handy kein Signal mehr empfangen kann. Dies ist allerdings in Gebieten mit einer sehr hohen Funknetzdichte (wie in Deutschland fast überall) fast unmöglich.
Befindet sich ein Mobilfunknutzer in einem Funkloch, kann er weder Gespräche führen noch empfangen noch andere Dienste per Handy nutzen, die auf Vermittlung per Funkübertragung zurückgreifen. Erst bei Änderung der Position und damit der Möglichkeit, wieder Kontakt zu einer Basisstation aufzunehmen, ist es wieder möglich, mobil zu telefonieren.
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