Global System for Mobile Communications (GSM)
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Als Mobilfunkstandard wurde GSM Anfang der 90er Jahre spezifiziert. Es handelt sich hierbei um den ersten weltweit festgelegten Standard für die digitale Mobiltelefonie. Fast 80% aller Mobilfunkteilnehmer auf der ganzen Welt nutzen heute den GSM Standard. GSM ist auch die Basis für alle heute in Deutschland genutzten Mobilfunknetze (D-Netz und E-Netz). Mit GSM wird eine Datenübertragungstechnologie die über Funkkanäle abgewickelt wird, spezifiziert. GSM nutzt dafür einen TDMA genannten Zeitmultiplex. TDMA steht hier für Time Division Multiple Access. Dahinter verbirgt sich eine bestimmte Art der Nutzung von Funkfrequenzen. Werden zum Beispiel beim Radio viele verschiedene Frequenzen parallel nebeneinander genutzt, wobei jede Frequenz einzigartig ist und immer nur einem Sender zugeordnet ist, greift GSM zeitlich begrenzt auf Frequenzen zu. Das heißt ein und dieselbe Frequenz kann mehrfach für das Übermitteln von Daten genutzt werden. Jedes Gerät, was auf eine Frequenz zugreift, hat dann nur ein bestimmtes Zeitfenster oder auch Zeitschlitz, dass es zur Datenübertragung nutzen kann. Erweiterungen des GSM Standards, die eine noch schnellere Datenübertragung ermöglichen sind zum Beispiel die Technologien GPRS, EDGE oder HSCSD. |
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