Handy
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Die Geschichte des Handys begann zu dem Zeitpunkt, als mobile Telefondienste ihren Einzug in die Gesellschaft hielten. So wurden schon in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts auf deutschen Eisenbahnstrecken mobile Telefondienste angeboten. Ein weiterer Schritt in Richtung Mobilität machten die Autotelefone, von denen in den 60er Jahren die ersten Geräte im Einsatz waren. In Anbetracht der Tatsache, dass diese Autotelefone ungefähr die Hälfte dessen kosteten, was ein Neuwagen damals wert war, war diese Art der Mobiltelefonie aber ein recht teuerer Spaß. In den 70er und 80er Jahren wurden schließlich die ersten Geräte entwickelt, die in ihrer Funktionsweise schon denen ähnelten, wie wir sie heute kennen. Musste anfangs aber zum Beispiel noch bekannt sein, wo sich der Angerufene aufhielt und war auch die Größe dieser ersten Handys noch enorm (was unter anderem auch der großen benötigten Batterieleistung geschuldet war), schritten Technik und die Entwicklung der Mobilfunknetze rasch fort, so dass bald das erste echte kommerzielle Handy auf den Markt kam. Hersteller dieses Handys war Motorola. Voraussetzung für die uneingeschränkte und praktikable Nutzung der Mobiltelefonie war nicht zuletzt die Einrichtung flächendeckender digitaler Funknetze (bekanntestes Beispiel: das D-Netz), die es ermöglichten, auch Handys mit weniger starker Batterieleistung zu betreiben und damit zum Beispiel die Größe der Geräte zu reduzieren. Das Handy von heute dient allerdings inzwischen schon längst nicht mehr der reinen Mobiltelefonie. Zahlreiche Zusatzfunktionen wie Kameras, MP3-Player, Organizer, Spiele, Internetbrowser, Navigationsgeräte und vieles mehr machen das Handy von heute zur modernen Kommunikationszentrale mit Entertainmentcharakter. Diesbezüglich spricht man dann teilweise auch von Smartphones oder PDA-Phone. Aufbau und Funktionsweise eines Handys Handys funktionieren aufgrund von Funkübertragung bzw. Funkstrahlung. Die Geräte selbst bestehen im Grundaufbau aus einem Gehäuse, das einen Lautsprecher und ein Mikrofon, einem Akku zur Stromversorgung, ein Bedienteil (bestehend aus Tastatur und Anzeige bzw. Display), einen Funkempfänger und eine Antenne sowie einem integrierten Computer zur Steuerung der Funktionen des Handys. Zudem besitzt jedes Handy eine so genannte SIM-Karte, die zum Betreiben des Handys notwendig ist. Das Telefonieren mit einem Handy funktioniert dann folgendermaßen: Voraussetzung ist wie eingangs schon erwähnt ein flächendeckendes Mobilfunknetz. Dieses besteht aus vielen Empfangs-Sendestationen (Funkmasten), die überall im Land verteilt stehen. Diese Mobilfunkstationen senden Funkwellen aus und können diese auch empfangen, ebenso wie die Handys. Die Funkwellen übertragen in hoher Geschwindigkeit Datensignale in digitaler Form. Telefoniert man also mit einem Handy, werden von diesem Funkwellen mit Datensignalen ausgesendet, die an den Mobilfunkstationen verarbeitet, gesteuert und weitergeleitet werden. Auf diesem Weg der Funkübertragung bzw. funktionieren dann Dienste mit Sendefunktion (wie ein Gespräch, SMS oder MMS verschicken), die von einem Handy aus genutzt werden können. |
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