NFC-Chip
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Das Kürzel NFC steht für Near Field Communication (Nahfeld-Kommunikation) und bezeichnet ein Funk-Verfahren, das auf kurzen Distanzen einen schnellen Datenaustausch ermöglicht. Die Kommunikation zwischen NFC-Geräten funktioniert ähnlich wie bei den Einlasskarten vieler Firmen. Die Daten sind auf kleinen Chips - einem sogenannten NFC-Chip - gespeichert und können vom Empfänger kontaktlos ausgelesen werden.
Ein NFC-Chip kann sowohl senden als auch empfangen. Er funkt über ein Magnetfeld auf einer Frequenz von 13,56 MHz und übermittelt derzeit bis zu 424 Kbit/s. Durch spezielle Verschlüsselungen gilt NFC als besonders sicheres Datenübertragungssystem. Geräte mit einem NFC-Chip ermöglichen unkomplizierte Bezahlungs-Transaktionen - Handy oder Smartphone müssen dafür lediglich kurz über ein NFC-Terminal gehalten werden.
In Japan gehört das Bezahlen per Handy und NFC-Chip bereits zum Alltag. In der EU mangelt es bisher an entsprechend ausgerüsteten Geräten und NFC-Bezahlsystemen. Einige Hersteller haben zwar bereits einen NFC-Chip in ihre Telefone integriert, die Funktion aber bisher nicht aktiviert, da grundlegende Fragen der Sicherungsverwaltung ungeklärt sind. Inzwischen haben Telekom, Vodafone und o2 das Joint Venture "mpass" an den Markt gebracht, um unabhängig von Geräteherstellern und Betriebssystem-Providern ein NFC-basiertes Bezahlsystem zu etablieren. Handys sollen dafür einen externen NFC-Chip erhalten. |
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