Mobiles Internet
Mobiles Internet ist mittlerweile praktisch ein Muss. Wer es einmal genutzt hat, wird es nicht mehr missen wollen. Außendienstmitarbeiter und andere beruflich häufig Reisende gehen ohne Surf-Stick für mobilen Webzugang kaum noch aus dem Haus. Immer mehr Anwendungsbereiche werden geschaffen, in absehbarer Zeit werden auch private Anwender um den mobilen Webzugang praktisch gar nicht mehr herumkommen.
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Vorteile des mobilen Internets im Überblick:
- jederzeit und überall Zugriff zum Internet
- Highspeed surfen mit bis zu 7,2 MBit/s
- kein Telefon- oder DSL-Anschluss nötig
- Mobile Datentarife sind auch zu Hause nutzbar
- DSL-Anschluss sparen
- Tarife lassen sich auf das individuelle Nutzungsverhalten zuschneiden und so möglichst günstig gestalten
Mobiles Internet auf dem Vormarsch:
E-Mails senden und empfangen, Nachrichten lesen, Freunde auf Facebook treffen, Navigationsrouten suchen oder einfach nur im Internet surfen. All das machen mobile Datentarife immer und überall möglich. Zu diesen Standard-Anwendungen gesellen sich zunehmend auch Dienste wie Mobile Gaming, Mobile Music und Mobile TV. Mit steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten werden diese Dienste auch immer komfortabler. Mit Download-Raten von bis zu 7,2 Mbit/ s ist HSDPA derzeit der schnellste Übertragungs-Standard. Der Ausbau des Nachfolge-Netzes LTE (Long Term Evolution) wird derzeit mit Hochdruck vorangetrieben. Dann sollen bis zu 300 Mbit/ s möglich sein.
Hardwareseitig nutzt man am besten einen UMTS Stick mit 3G Sender/ Empfänger, einen sogenannten Surf-Stick. Einige Notebooks und Netbooks haben sogar einen Slot für SIM-Karten integriert, sodass man diese direkt einschieben kann. Etwas veraltet aber immer noch funktionstüchtig sind die sogenannten PCMCIA Laptop-Karten.
Flatrate, Volumentarif oder Zeittarif?
Sehr flexibel ist man mittlerweile durch die große Anzahl der Flatrate-Optionen und Volumentarife. So kann man sich je nach Surfverhalten den individuell günstigsten Tarif heraussuchen. Für Vielsurfer empfiehlt sich ganz klar eine Full-Flat, mit der man beliebig viel surfen kann, ohne weitere Kosten fürchten zu müssen. Bei diesen Flatrates sind in der Regel 5GB schnelles HSDPA inbegriffen, danach geht es in GPRS-Geschwindigkeit weiter.
User mit weniger Bedarf greifen dagegen zu Volumentarifen, etwa mit 50 oder 200 MB gratis. Wer nur ab und zu unterwegs surft, dann aber direkt mehrere Stunden oder Tage lang, für den empfehlen sich Tagesflats oder Wochenflats. Damit
kann man dann einen ganzen Tag oder eben eine Woche lang Flatrate-surfen. Aufpassen muss man hier nur, ob etwa die Tagesflat 24 Stunden lang oder pro Kalendertag gilt. Dies ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich.
Wenig-Surfer benötigen gar keine Flatrate, sondern sollten einfach pro Nutzung variabel abrechnen lassen. Auch hier variieren die Provider zwischen Volumentarifen, welche pro Megabyte abrechnen, und Zeittarifen, bei denen jede
Minute online Kosten verursacht. Für die meisten Nutzer empfiehlt sich ein Volumentarif; nur wer häufig große Datenmengen überträgt, fährt mit einem Zeittarif günstiger.





