Ein entsprechendes Statement ist dem Technikmagazin ZDNet zugespielt worden. An die Stelle von Flash soll nun HTML5 treten.
Mobiles Flash steht vor dem Aus
Auf die Frage hin, warum Flash auf iOS keinen Platz finden würde, hatte Steve Jobs den von Adobe entwickelten Standard als unsicher und ressourcenfressend charakterisiert - zwei Gründe, warum der verstorbene Apple-Chef seine Hoffnungen für mobile Systeme in HTML5 setzte. Wie heute bekannt wurde, steht Jobs mit dieser Haltung nicht allein da. Adobe selbst hat das Vertrauen in Flash für Smartphones und Tablets verloren und wird den entsprechenden Player nicht mehr weiterentwickeln.
Weiterhin Sicherheitsupdates für Android und Playbook
Stattdessen will sich das Unternehmen künftig darauf konzentrieren, Programmierern mit AIR eine gute Entwicklungsumgebung für Apps zu bieten und stärker in HTML5 investieren. Die bereits veröffentlichten Flash Player-Versionen für Android und RIMs BlackBerry Playbook werden aber weiterhin mit sicherheitsrelevanten Updates versorgt.
Die Entscheidung kommt überraschend. Adobe hatte erst vor einigen Wochen angekündigt, eine Hardwarebeschleunigung von 2D- und 3D-Inhalten auch auf mobilen Geräten zu implementieren und so die Performance deutlich zu verbessern. Ressourcenhunger war bislang eines der größten Probleme des Standards auf mobilen Plattformen gewesen.
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Luisa Sophie Kaiser 09.11.2011 Adobe Flash, iPhone, Steve Jobs, Android, PlayBook, iOS |



