In Zukunft sollen Nutzer des Dienstes Einkäufe bei Portalen wie Facebook, Habbo oder IMVU über ihre Handyrechnung abwickeln.
Zahlen per Handynummer
Vorteile sehen beide Unternehmen vor allem in der Einfachheit ihres Systems. Um eine Transaktionsaktion durchzuführen, sind nur noch wenige Klicks nötig. Bietet ein Shop Zong als Bezahlmethode an, wählen die Kunden die gewünschten Produkte aus und geben anschließend ihre Handynummer an. Per SMS wird dann eine PIN übertragen, die zur Bestellbestätigung dient. Der Kauf wird später über die Mobilfunkrechnung von o2 abgerechnet. Eine Kreditkartennummer oder die eigenen Bankdaten müssen so nicht mehr herausgegeben werden.
Für den reibungslosen Ablauf zeichnet sich mit Zong ein in Sachen Bezahldienste erfahrenes Unternehmen verantwortlich. Der Service der von Paypal ins Leben gerufenen Plattform kann nach eigener Aussage von weltweit 3,2 Milliarden Menschen genutzt werden. Zu den wichtigsten Partnern zählt Facebook, die Gesamtzahl der Shops, die Zong als Bezahlmethode akzeptieren, beläuft sich auf über tausend.
Mpass wird weiter vorangetrieben
Für Telefonica ist die Kooperation mit Zong allerdings nicht der erste Versuch, das Bezahlen per Handy stärker zu etablieren. In Zusammenarbeit mit Vodafone und der Telekom haben die Münchner das Unternehmen Mpass ins Leben gerufen. Damit bietet man bereits seit 2009 ein sehr ähnliches Bezahlkonzept an. Zong wird Mpass allerdings nicht ersetzen. Stattdessen soll die Verbreitung des Joint Ventures der drei großen Netzbetreiber vor allem durch die NFC-Technik vorangetrieben werden. Wie die Pläne für die Zukunft von Mpass aussehen, will das Unternehmen im Rahmen des "Nationalen IT Gipfel" am 6. Dezember in München vorstellen.
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Luisa Sophie Kaiser 17.11.2011 o2, Zong, mpass, Handy Bezahlsystem, Paypal, Facebook, NFC-Chip |



