Infolgedessen fiel der Börsenwert des Unternehmens gestern leicht. Von einer schlechten Prognose kann dennoch keine Rede sein. HTC erwartet für die kommenden Monate ähnlich gute Absatzzahlen wie im vergangenen Jahr.
2,6 Milliarden Euro Einnahmen
In einer ursprünglichen Analyse war das Unternehmen noch von einem Wachstum von 20 bis 30 Prozent ausgegangen, was einem Umsatz von 125 bis 135 Milliarden Taiwan-Dollar entsprochen hätte. Die derzeitigen Marktchancen scheinen nun aber Einnahmen in Höhe von 104 Milliarden Taiwan-Dollar, also etwa 2,6 Milliarden Euro, in Aussicht zu stellen, was dem Vorjahresniveau entsprechen würde. Gleiches gilt auch für die Absatzzahlen. Anfang des Monats war man bei HTC noch davon ausgegangen, im aktuellen Quartal 12 bis 13 Millionen Smartphones verkaufen zu können, was einem Wachstum von 30 bis 40 Prozent entsprochen hätte.
Den Grund für die stagnierenden Zahlen sieht HTC in der gestiegenen Konkurrenz auf dem amerikanischen und europäischen Markt. Vor allem in den USA hat das Unternehmen Smartphones wie dem Samsung Galaxy Nexus und dem Motorola RAZR wenig entgegenzusetzen. Zusätzlich hat der bisherige Vertriebspartner Sprint seit Kurzem das iPhone im Angebot und setzt nun verstärkt auf das Apple-Smartphone. In Europa sieht sich HTC dagegen der Konkurrenz durch die Nokia-Microsoft-Kooperation ausgesetzt. Der Konzern befürchtet, Käufer könnten sich im Weihnachtsgeschäft für das Lumia 800 entscheiden, anstatt ein HTC-Gerät zu kaufen.
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Luisa Sophie Kaiser 24.11.2011 HTC, Verkaufszahlen, Galaxy Nexus, Umsatzzahlen, Motorola Droid RAZR, Nokia Lumia 800 |



