Apple geht damit erneut auf Distanz zu Samsung, die bislang ebenfalls mit der Lieferung von iPad-Displays und Speicherchips betraut waren. Der derzeit tobende Patentstreit soll allerdings nicht der Grund dafür sein.
IGZO statt IPS
Laut einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal, der sich auf Aussagen einer "gut informierten Quelle" stützt, werden iPads und iPhones der nächsten Generation mit Displays von Sharp ausgestattet sein. Vorerst soll sich der japanische Konzern allerdings auf die Produktion hochauflösender Tablet-Touchscreens konzentrieren. Diese werden laut Aussage mehrerer Quellen eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln ermöglichen und das iPad 3 damit in Sachen Pixeldichte auf das Niveau des iPhone 4 heben.
Dabei setzen Sharp und Apple auf die neue IGZO-Technologie, die eine kostengünstige Herstellung der hochauflösenden Displays erlaubt, und anders als die im iPad verwendete IPS-Technik keine Dual-Bar-LED-Beleuchtung benötigt. Interessant ist die hohe Pixeldichte allerdings nicht nur wegen der schärferen Bilder, sondern auch aufgrund der hohen Anforderungen, die dabei an den Prozessor gestellt werden. Um diese bewältigen zu können, wird im iPad 3 aller Wahrscheinlichkeit nach ein Apple-A6-Vierkernprozessor verbaut werden.
Apple will Lieferengpässe vermeiden
Um die Produktion zu ermöglichen, soll Apple zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar in Sharps Kameyama 2-Werk investiert haben. Laut dem Wall Street Journal habe das aber nichts mit dem Rechtsstreit mit Samsung zu tun. Apple hat demnach schon bei früheren Produkten auf mehrere Zulieferer gesetzt und diese auch unterstützt, um Lieferengpässe zu vermeiden. Zudem habe es bereits Gespräche zwischen Apple-CEO Tim Cook und Samsungs Chef Lee Jae-Yong gegeben, bei denen es um die Verlängerung der Lieferverträge bis 2014 gegangen sei.
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Stephan Meixner 25.11.2011 Apple iPad 3, Display, Sharp, Samsung, Neue Tablets, Patentrechtsstreit |



