Den Hauptkonkurrenten sieht Schmidt im Apple iPad, das seiner Meinung zwar gut ist, mit dem kommenden Google-Tablet aber nicht mithalten können wird.
Erstes Nexus-Tablet?
Echte Details wollte Schmidt zu dem kommenden Tablet nicht verraten. Es bleibt also offen, ob das Gerät als Nexus-Tablet unter der eigenen Marke verkauft werden wird oder ob sich Google erneut für eine Partnerschaft mit einem anderen Hersteller entscheidet. So galt mit dem Motorola Xoom bei der Einführung von Android 3.0 ("Honeycomb") ein Gerät als Referenzmodell, das ohne die Vorzüge der Nexus-Serie auskommen musste. So wurden beispielsweise Software-Updates nicht direkt von Google, sondern von Motorola bereitgestellt. In der Folge mussten Käufer des Xoom ungewöhnlich lange auf Aktualisierungen warten.
Das könnte einer der Gründe sein, warum Google nun selbst auf dem Tablet-Markt aktiv werden will. In Zusammenarbeit mit HTC und vor allem Samsung hat man mit der Nexus-Reihe viele Käufer von Android überzeugen können. Ein gutes Referenztablet könnte deshalb die Verbreitung von Android auf dem Tabletmarkt deutlich verbessern. Bislang muss Apple auf diesem Feld mit über 60 Prozent Marktanteil kaum Konkurrenz fürchten.
Jobs als „moderner Michelangelo“
In diesem Zusammenhang würdigte Schmidt den vor Kurzem verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs als "modernen Michelangelo", der als einer der ersten das revolutionäre Potenzial der neuartigen, mobilen Computer erkannt habe. Trotz dieser Leistung sieht man in Apple aber vor allem einen Mitbewerber. Schmidt sprach von einer "brutalen Konkurrenz" zwischen Android und Apples iOS, die künftig das Verhältnis der beiden Betriebssysteme beherrschen wird. Was genau damit gemeint ist, ließ er offen.
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Luisa Sophie Kaiser 20.12.2011 Neue Tablets, Google, Tablets mit Android, HTC, Samsung, Apple iPad, Motorola Xoom, iOS |



