Der Online-Versandhändler hatte bereits im Sommer eine Investmentbank damit beauftragt, die Möglichkeiten einer Übernahme zu prüfen. Zu einem konkreten Angebot ist es laut Informationen aus Insiderkreisen allerdings nicht gekommen. Beide Unternehmen wollen ihre Kooperation dennoch weiter ausbauen.
Gespräche ergebnislos
Zu Gesprächen soll es auch mit Nokia und Microsoft gekommen sein. Laut den Berichten haben sich Manager der drei Konzerne regelmäßig getroffen, um dabei über die Möglichkeiten einer Kooperation zu sprechen. Alle drei Konzerne kämpfen derzeit um die verbleibenden Anteile am Smartphone-Markt und hätten Vorteile aus der Zusammenarbeit ziehen können.
Trotz der informellen Gespräche soll sich RIM allerdings gegen die Übernahmeangebote entschieden haben. Die Unternehmensführung des angeschlagenen Elektronik- und Softwarekonzerns will die derzeitigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten aus eigener Kraft hinter sich lassen. Neue Smartphones, Umstrukturierungen und eine Verbesserung der bestehenden Services sollen den Konzern wieder auf Kurs bringen. Allerdings ist RIM auch bereit, eher ungewöhnliche Wege zu gehen und die BlackBerry-Infrastruktur für andere Hersteller zu öffnen. Den aktuellen Meldungen zufolge hat man unter anderem darüber nachgedacht, Lizenzen für das neue Betriebssystem BlackBerry 10 an andere Smartphone-Produzenten zu vergeben. Als mögliche Partner waren Samsung und HTC im Gespräch.
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Markus Lampel 21.12.2011 RIM, Übernahme, Nokia, Microsoft, Amazon, BlackBerry 10, Samsung, HTC, Neue Smartphones |



