Das berichtet Venture Beat unter Berufung auf informierte Kreise. Laut der Quelle der Webseite habe HP versucht, einen Käufer für das Betriebssystem zu finden und wäre damit auch auf Interesse gestoßen. Fehlendes Verhandlungsgeschick und überzogene Preisvorstellungen haben den Deal dann aber platzen lassen.
Verkauf ohne Verluste angestrebt
Laut Venture Beat soll der geforderte Preis für WebOS bei 1,2 Milliarden Dollar gelegen haben - genau so viel, wie der Computerhersteller 2010 für den Kauf des ursprünglichen Entwicklers der Plattform, Palm, bezahlt hat. HP scheint den Wertverlust des Systems dabei völlig unterschätzt zu haben. Die schnelle Einstellung der WebOS-Smartphones Palm Pre 3 und Veer und das überraschende Ende des Tablets HP Touchpad haben die Attraktivität der Plattform für Käufer deutlich sinken lassen.
Auch Facebook hatte Interesse
Interessenten habe es dennoch genug gegeben. HP hat unter anderem mit Amazon, Intel und Samsung verhandelt. Auch Facebook soll zeitweilig am Kauf von WebOS interessiert gewesen sein. Gerüchten zufolge plant das Unternehmen hinter dem bekannten sozialen Netzwerk, künftig eigene Smartphones auf den Markt zu bringen. Mit WebOS hätte man ein bereits ausgereiftes System als Basis nutzen können. Neben den hohen Preisvorstellungen soll aber auch HPs Forderung, in Zukunft weiterhin Zugriff auf WebOS für den Einsatz in Druckern zu behalten, die potenziellen Käufer abgeschreckt haben.
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Markus Lampel 30.12.2011 WebOS, HP Touchpad, Handy Betriebssystem, Facebook, Samsung, Open Source |



