Der Kauf ist bereits im November letzten Jahres abgeschlossen worden, wie das Investment-Unternehmen Ferd Capital berichtet. Bislang ist noch nicht klar, welches Ziel Nokia mit dem Kauf verfolgt. Denkbar wäre aber, dass man das eigene Patentportfolio aufbessern und auf das Know-how der norwegischen Entwickler zurückgreifen will.
Kauf befeuert Übernahme-Gerüchte
Unter Umständen könnte Smarterphone das neue Betriebssystem für Nokias Featurephones liefern. Bisher wurden diese preisgünstigen Geräte mit der eigens entwickelten Serie 40-Software ausgestattet. Die Finnen suchen allerdings schon seit längerer Zeit nach einem passenden Ersatz. Zuletzt hieß es, Nokia würde mit dem Meego-Nachfolger Meltemi eine eigene, linuxbasierte Alternative für S40-Handys entwickeln.
Angesichts der wachsenden Konkurrenz aus Asien dürfte ein aufgefrischtes Niedrigpreissegment mit erweitertem Funktionsumfang für Nokia von besonderem Interesse sein. Nachdem das Unternehmen bereits als Marktführer im Smartphone-Sektor abgelöst wurde, gingen im vergangenen Jahr auch die Verkaufszahlen der Featurephones zurück. Gleichzeitig befeuert der Kauf von Smarterphone Gerüchte, laut denen Microsoft Nokias Smartphone-Sparte übernehmen will. Der finnische Konzern würde sich dann ausschließlich um günstige Handys kümmern und deshalb ein großes Interesse an zukunftstauglicher Software haben.
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Luisa Sophie Kaiser 09.01.2012 Smarterphone, Nokia, Microsoft, Featurephones, Handy Betriebssystem |



