Apple hatte dort einen Antrag auf Einstellung der Zwangsmaßnahme gestellt, solange die rechtliche Situation nicht abschließend geklärt ist.
Aberkennung des Pager-Patents unwahrscheinlich
Der iPhone-Hersteller versucht derzeit, ein Pager-Patent für ungültig erklären zu lassen, das Motorola erfolgreich gegen Apples Pushdienst in Stellung bringen konnte. Die Richter sehen allerdings kaum Anzeichen dafür, dass man mit dieser Strategie Erfolg haben könnte, und lehnten den Antrag ab. Apple muss deshalb bis auf Weiteres auf den Einsatz des Push-Mail-Dienstes verzichten.
Betroffen sind davon nach wie vor nur Besitzer von iPods, iPads und iPhones, die ihre eingehenden E-Mails auf den Geräten über die iCloud oder MobileMe synchronisieren. Um weiterhin auf dem Laufenden zu bleiben, sollten iOS-Nutzer deshalb auf das Pull-Verfahren ausweichen. Die Synchronisation erfolgt dann in zuvor festgelegten Zeitabständen. Andere Apple-Produkte werden weiterhin automatisch mit neuen Mails versorgt. Auch Alternativen wie Microsofts Exchange ActiveSync funktionieren wie gewohnt.
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Lasslo Franke 19.03.2012 Apple, Motorola, Patentrechtsstreit, Push-Dienste, Urteil, Apple iCloud |



