Wie Google heute in seinem Unternehmensblog schreibt, ist der neue Dienst eng mit älteren Angeboten wie Google Docs verknüpft.
Online-Office-Ersatz
Die Nutzer können ihre Dokumente deshalb nicht nur online sichern, sondern auch bearbeiten. Google verspricht, dass dies gleichzeitig mit anderen Nutzern möglich ist. Eine kurze Benachrichtigung informiert dann über gerade durchgeführte Änderungen.
Abseits davon soll sich Google Drive besonders gut für Verwaltungsaufgaben eignen. Der Online-Speicher ist beispielsweise mit einer umfangreichen Suchfunktion ausgestattet, die es erlaubt, verschiedenste Inhalte zu filtern oder nach Schlüsselwörtern zu durchsuchen. Das soll selbst bei eingescannten Texten möglich sein. Außerdem hat Google eine Software integriert, die eigenständig Bildinhalte erkennt. So sollen beispielsweise in die Cloud geladene Bilder vom Grand Canyon angezeigt werden, wenn der Nutzer nach dem Keyword "Grand Canyon" sucht.
Bis zu 1 TB Speicher auch für Handys
Die Nutzung von Google Drive ist grundsätzlich kostenlos, wenn größere Datenmengen gesichert werden sollen, kann der Online-Speicher über kostenpflichtige Abonnements erweitert werden. 25 GB Online-Speicherplatz kosten den Nutzer so 2,49 Dollar pro Monat, 100 GB gibt es für 4,99 Dollar. Die maximale Größe hat Google auf 1 Terrabyte festgelegt. Hierfür werden monatlich 49,99 Dollar fällig.
Um den größtmöglichen Nutzen zu gewährleisten, will Google den Zugang von möglichst vielen Plattformen erlauben. Grundsätzlich können die in Drive gesicherten Daten über den Browser abgerufen werden, für Windows-PCs und Mac gibt es zudem eine installierbare Anwendung. Bei der Verwendung von Smartphones wird derzeit nur Android unterstützt, Google verspricht aber, in kürzester Zeit eine iOS-App nachzureichen. Die Software sei bereits zu 98 Prozent fertiggestellt.
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Markus Lampel 25.04.2012 Google Drive, Cloud, App, Google Android |



