Bislang war der Chip als Exynos 4412 bekannt, firmiert jetzt aber unter dem Namen Exynos 4 Quad. An den Bauelementen hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts geändert.
Alte Bauelemente, neue Fertigungstechnik
Die CPU basiert auf vier ARM Cortex-A9-Prozessoren, die es auf eine Taktrate von 1,4 GHz je Kern bringen. Als Unterstützung bei rechenintensiven Grafikanwendungen setzt Samsung auf den Grafikprozessor Mali-400MP. Dieser gehört auch zur Ausstattung des Galaxy S2, arbeitet im Exynos 4 Quad aber mit einer höheren Taktrate und soll so 50 Prozent mehr Leistung liefern können. Der Prozessor in seiner Gesamtheit soll es sogar auf die doppelte Arbeitsgeschwindigkeit des Vorgängers bringen.
Samsung verspricht, dass der neue Chip schon aufgrund seiner 32-Nanometer-Architektur kein Akkufresser ist. Um den Verbrauch zusätzlich niedrig zu halten, verbaut man einen Companion-Chip, dessen Aufgabe es ist, die Taktrate der Hauptkerne des Exynos 4 Quad dynamisch den Anforderungen entsprechend zu regeln oder einzelne Kerne völlig abzuschalten. Auf diesem Weg soll der Energiebedarf verglichen mit dem im Galaxy S2 verbauten Exynos 4410 um 20 Prozent gesenkt worden sein. Das Galaxy S3 könnte dementsprechend nicht nur schneller, sondern auch ausdauernder sein als vorhergehende Modelle. Zweifel, dass der Exynos 4 Quad im neuen Flaggschiff Verwendung findet, gibt es nicht mehr. Samsung schreibt in der Pressemitteilung selbst, man werde Anfang Mai ein erstes Modell mit dem neuen Chip vorstellen.
Video demonstriert das neue Potenzial
Um die Behauptungen zu den Leistungsdaten zu belegen, hat Samsung ein Video online gestellt, das den Exynos 4 Quad im Vergleich mit anderen Prozessoren zeigt. Die gestiegene Leistung wird darin unter anderem anhand des Detailreichtums von Fotos und der Performance von Spielen demonstriert.
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Luisa Sophie Kaiser 26.04.2012 Samsung Exynos 4 Quad, Smartphones mit Quad-Core-Chip, Samsung Galaxy S3, Präsentation |



