Sony verabschiedet sich damit endgültig von der 2011 verfolgten Strategie, Top-Modelle mit Mittelklasse-Hardware auszustatten. Noch im Februar hatte man die Meinung vertreten, die Zeit wäre nicht reif für Modelle mit vierkernigen Prozessoren.
Spitzenmodell mit 13-Megapixel-Kamera
Bei dem für Juni erwarteten Hayabusa bleibt man dieser Linie noch treu und setzt auf einen Dual-Core-Chip der Krait-Serie aus dem Hause Qualcomm. Dank seiner 28-Nanometer-Architektur und 1,5-GHz-Taktung gilt der Chip als alles andere als langsam, ist aber gleichzeitig energieeffizient. Wie die Blogger berichten, wird das LT29i außerdem mit einem HD-Reality-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und 4,55 Zoll Diagonale ausgestattet werden.
Ein Highlight des neuen Flaggschiffs soll die 13-Megapixel-Kamera mit HDR-Video-Funktion sein. Diese soll Motive besonders kontrast- und detailreich ablichten können. Beim Design geht Sony ebenfalls neue Wege und setzt auf Onscreen-Buttons statt der bisher verwendeten Hardware- oder Sensortasten.
Quad-Core-Prozessor trotz Angst vor Akkufressern
Ab Oktober will Sony sein High-End-Portfolio schließlich mit dem LT30i Mint aufstocken. Obwohl das Unternehmen Quad-Core-Prozessoren noch vor kurzem kritisch gegenüberstand, weil man befürchtete, diese könnten die Laufzeit stark reduzieren, wird das Mint mit einem eben solchen Prozessor ausgestattet sein. Wer sich für die Produktion des Chipsatzes verantwortlich zeigt, ist ebenso wenig bekannt wie die restliche Ausstattung des Smartphones. Sicher scheint bislang lediglich zu sein, dass Sony im Mint einen 4,3 Zoll großen OLED-Touchscreen verbauen wird.
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Claudia Tourelle 27.04.2012 Sony LT29i Hayabusa, Neue Smartphones, Sony Lt30i Mint, Smartphones mit Quad-Core-Chip |



