Der einzige Netzbetreiber, der das Windows-Smartphone derzeit im Sortiment führt, ist deshalb o2. Vodafone hat das Gerät zwar ebenfalls in das Portfolio aufgenommen, den Vertrieb aber noch nicht gestartet. Die Telekom will gänzlich auf den Verkauf des Lumia 900 verzichten.
Update-Situation noch unklar
Begründet wird diese Entscheidung offiziell mit der aktuellen Marktlage, wirtschaftlichen Erwägungen und den Kundenbedürfnissen. Vom Erfolg des neuen Flaggschiffs scheint der Netzbetreiber demnach nicht überzeugt zu sein. Für Bedenken soll aber auch die unsichere Update-Politik von Nokia und Microsoft gesorgt haben. Auf die Frage nach der Verfügbarkeit des Lumia 900 bei der Telekom erklärte eine Support-Mitarbeiterin im Kundenforum, man werde das Gerät nicht ins Portfolio aufnehmen, weil es kein Update auf Windows Phone 8 erhalten wird. Man wolle so massenhaft unzufriedenen Nutzern zuvorkommen.
Ob sich der Kundensupport dabei auf gesicherte Informationen oder aktuelle Gerüchte stützt, ist nicht klar. Weder Nokia noch Microsoft haben bislang klare Aussagen, zur Updatefähigkeit aktuell angebotener Windows-Smartphones gemacht. In der Vergangenheit hieß es aus Branchenkreisen allerdings immer wieder, auch das aktuelle Flaggschiff werde kein Update auf Windows Phone 8 erfahren. Wichtige Funktionen der neuen Betriebssystemversion sollen stattdessen in Windows Phone 7 integriert und so nachgereicht werden. Die Telekom wollte das auf Nachfrage nicht bestätigen.
Für Klarheit könnte Microsoft in wenigen Stunden selbst sorgen. Auf dem heute Abend stattfindenden Windows Phone Summit will man einen ersten Ausblick auf die Zukunft der Plattform geben.
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Lasslo Franke 20.06.2012 Nokia Lumia 900, Telekom, Windows Phone Update, Verkaufsstart Deutschland, Windows Phone 8 |



