Adobe erklärte damals, die Entwicklung des mobilen Players einstellen zu wollen. Als Gründe nannte man den enormen Anpassungsaufwand und die angesichts der wachsenden Unterstützung für HTML 5 fragliche Zukunft des Systems.
Download für neue Nutzer ab Mitte August gesperrt
In einem aktuellen Blogbeitrag betont das Unternehmen noch einmal, an dieser Entscheidung festhalten zu wollen. Gleichzeitig kündigte man an, den Zugang zum Flash Player ab Mitte August auch für Geräte mit älteren Android-Versionen einzuschränken. Smartphones und Tablets, auf denen der Flash Player bis zum 15. August nicht installiert wurde, sollen keine Möglichkeit mehr haben, die Software zu einem späteren Zeitpunkt über den Google Play Store zu beziehen.
Nutzern, die auch in Zukunft nicht auf Flash-Inhalte verzichten wollen, empfiehlt Adobe deshalb, zertifizierte Geräte zu verwenden. Bei diesen Modellen ist der Hersteller für die Integration des Flash Players in das Betriebssystem zuständig, sodass die Software von Haus aus Teil der Firmware ist. Besitzer nicht zertifizierter Geräte sollen hingegen sicherstellen, den Player noch vor dem Stichtag herunterzuladen. Werden die Smartphones oder Tablets zu einem späteren Zeitpunkt auf Android 4.1 aktualisiert, empfiehlt Adobe, Flash zu deinstallieren. Da der Player nicht mehr getestet wird, könne die Verwendung der App zu unvorhersehbaren Problemen führen.
Für Entwickler, die weiterhin Zugriff auf die bereits veröffentlichten Flash Player-Versionen benötigen, will Adobe ein Archiv bereitstellen. Die darüber bezogene App wird allerdings von Updates aus dem Google Play Store abgeschnitten sein.
| Autor: Datum: Tags: |
Lasslo Franke 29.06.2012 Adobe Flash, Android 4.1, Google Android, Google Play Store, Android Update, Apps |



