In den letzten Tagen und Wochen konnten wir immer wieder Berichte darüber lesen, dass bereits gestartete Testversuche und andere Projekte, die uns das Fernsehen aufs Handy bringen sollten, gescheitert sind oder eingestellt wurden. Doch nun könnte es sein, dass trotz all dieser Meldungen das Handy-TV nun doch schneller kommt als gedacht.
Grundsätzlich braucht man für dieses Handy-Fernsehen (oder auch „mobiles Fernsehen“ genannt) ja geeignete Endgeräte wie etwa Handys, Handhelds oder auch Laptops, die bisher zwar in aller Munde sind, aber an denen es bisher meist noch fehlte. Aus diesem Grund und auch um ein solches Projekt jetzt endlich zu verwirklichen, wurde hierfür speziell für Handys ein neuer Standard für eine digitale Übertragung von Fernseh-Beiträgen geschaffen. Hierbei handelt es sich um das DVB-H. Bevor jetzt ein hierzu passendes Betreiberportal geschaffen werden konnte, hatten sich einige Unternehmen in der Vergangenheit zusammengetan, um dieses Projekt zu verwirklichen. Doch auch wenn die hieran beteiligten Mobilfunk-Netzbetreiber wie T-Mobile, Vodafone und O2-Germany zwar relativ weit waren, scheiterte dieses Projekt doch letztlich an der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Inzwischen ist der Fernsehempfang über den verwandten Standard DVB-T zwar über Endgeräte mit einer Antenne möglich, doch gibt es hier noch viele Mängel. So ist dieser Fernsehempfang zwar kostenlos, doch kann man mittels DVB-T nur normale Fernsehbeiträge empfangen und keine Sendungen, die speziell für DVB-H produziert wurden. Und auch der Antennenempfang selbst kann mit Störungen verbunden sein, die sich in einem schlechten Fernsehbild o.ä. äußern.
Doch während Projekte wie Mobile 3.0 in den vergangenen Wochen öffentlich darüber nachdachten, ihr Projekt auf Eis zu legen, so muss dies nicht auch für die Mobilfunk-Netzbetreiber gelten, denn sie waren im Gegensatz zu diesem Projekt schon sehr weit fortgeschritten. So wurden hier etwa schon erfolgreiche Tests durchgeführt und auch eine Genehmigung des Bundeskartellamtes für den Betrieb einer solchen Plattform wurde bereits eingeholt. Zudem sind es ja auch diese Unternehmen, die in Bezug auf den Vertrieb eines solchen Angebotes direkt an der Quelle sitzen, denn sie müssen die Produkte und Dienstleistungen einfach nur in ihr derzeitiges Produkt-Portfolio aufnehmen.
Doch während Projekte wie Mobile 3.0 in den vergangenen Wochen öffentlich darüber nachdachten, ihr Projekt auf Eis zu legen, so muss dies nicht auch für die Mobilfunk-Netzbetreiber gelten, denn sie waren im Gegensatz zu diesem Projekt schon sehr weit fortgeschritten. So wurden hier etwa schon erfolgreiche Tests durchgeführt und auch eine Genehmigung des Bundeskartellamtes für den Betrieb einer solchen Plattform wurde bereits eingeholt. Zudem sind es ja auch diese Unternehmen, die in Bezug auf den Vertrieb eines solchen Angebotes direkt an der Quelle sitzen, denn sie müssen die Produkte und Dienstleistungen einfach nur in ihr derzeitiges Produkt-Portfolio aufnehmen.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 11.08.2008 |
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