Nachdem die Zusammenarbeit zwischen Apple und Mozilla gescheitert ist, ist es umso erfreulicher für Mozilla, dass der Internetbrowser Firefox nun doch noch den Einzug auf Mobiltelefone findet. Es hat insgesamt fünf Tage gedauert den Browser in die Grafikbibliothek QT von Nokia einzufügen. In der nächsten Zeit wird der Browser auf immer mehr Mobiltelefonen zu finden sein.
Die treibende Kraft für die Weiterentwicklung der Grafikbibliothek war Nokia. Durch den Kauf der Softwarefirma Trolltech, welche für die Entwicklung des Programms QT zuständig ist, kann Nokia nun zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem es seine Anwendungen, wie zum Beispiel das Navigationsprogramm Nokia Maps so entwickelt, dass sie sowohl für das Handy als auch für den PC nutzbar sind.
Da nun der Webbrowser Mozilla Firefox in dieses Grafikprogramm portiert wurde, ist er für alle Handys nutzbar, die mit dem Grafikprogramm kompatibel sind. Die Grafiksoftware QT dürfte allen Linux-Usern bekannt vorkommen, da die Linuxoberfläche auf diesem Programm beruht, obwohl die Software auch auf anderen Betriebssystemen funktioniert.
Einen kleinen Haken gibt es allerdings. Das Grafikprogramm QT ist ein Teil der Grafikbibliothek Webkit. Diese wiederum der Kern von Nokias bisherigem Internetbrowser aber auch vom Internetbrowser des iPhone und über Webkit hat zum größten Teil Apple das Sagen. Auch wenn Firefox deutlich besser ist als Webkit, könnte es dort durchaus zu Komplikationen seitens Apple kommen, da das iPhone natürlich ein Konkurrent von Nokia ist.
Da nun der Webbrowser Mozilla Firefox in dieses Grafikprogramm portiert wurde, ist er für alle Handys nutzbar, die mit dem Grafikprogramm kompatibel sind. Die Grafiksoftware QT dürfte allen Linux-Usern bekannt vorkommen, da die Linuxoberfläche auf diesem Programm beruht, obwohl die Software auch auf anderen Betriebssystemen funktioniert.
Einen kleinen Haken gibt es allerdings. Das Grafikprogramm QT ist ein Teil der Grafikbibliothek Webkit. Diese wiederum der Kern von Nokias bisherigem Internetbrowser aber auch vom Internetbrowser des iPhone und über Webkit hat zum größten Teil Apple das Sagen. Auch wenn Firefox deutlich besser ist als Webkit, könnte es dort durchaus zu Komplikationen seitens Apple kommen, da das iPhone natürlich ein Konkurrent von Nokia ist.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 20.08.2008 |
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