Nokia hat heute neue Funktionen seines Datendienstes "Ovi" (finnisch für "Tür") vorgestellt. Ähnlich wie bei den Systemen der Rivalen Apple und Microsoft können damit nun Daten zwischen Handy und PC synchronisiert werden, wie etwa Kontakte, Termine, Notizen, Fotos oder Videos. Außerdem ermöglicht das Portal das Herunterladen und Installieren neuer Programme und Applikationen auf dem Handy, sowie den Zugriff auf die heimischen PC-Daten auch von unterwegs, per Remote-Zugang über das Mobilfunkgerät.
Mit dem Portal will der Konzern seine Abhängigkeit vom reinen Handygeschäft reduzieren. Dieser Schritt ist auch dringend nötig, um die Zukunft des Mobilfunkriesen zu sichern. Erst vergangenen Freitag gab Nokias Aktienkurs empfindlich nach, nachdem das Unternehmen die Wachstums- und Gewinnprognosen nach unten korrigieren musste. Nach Angaben des weltgrößten Handyherstellers beschränkt sich das Marktwachstum derzeit auf die Schwellenländer - dort liegen jedoch die Gewinnmargen niedriger als gewohnt.
Die Entwicklung des Dienstes verlief langsamer als erhofft, es heißt es seien Softwareprobleme aufgetreten. Die ab heute öffentlich zugängliche Beta-Version zeigt auch noch nicht das finale Produkt, Nokia baut die Funktionen kontinuierlich weiter aus. Ferner wurde das Portal lange nicht von allen Seiten begrüßt - viele Mobilfunkbetreiber sehen im Dienste-Bereich ihre eigene Wachstumschance und in Ovi ein aufkommendes Konkurrenzprodukt. Darüber musste sich Nokia mit den verschiedenen Betreibern auseinandersetzen und Kooperationen eingehen; schließlich hängt der Erfolg der mobilen Dienste auch von der Preispolitik der Carrier für Datenübertragungen ab. Schlussendlich fehlt zum Erfolg der "Tür" noch ein ausreichendes Angebot an Nokia Smartphones, welche die Möglichkeiten des Portals ausschöpfen können. Nur allmählich kommen auf Ovi zugeschnittene Geräte auf den Markt. Zweifelsohne macht Nokia jedoch einen Schritt in die richtige Richtung und könnte mit einem erfolgreichen Dienste-Angebot seinen Führungsanspruch nachhaltig untermauern.
Die Entwicklung des Dienstes verlief langsamer als erhofft, es heißt es seien Softwareprobleme aufgetreten. Die ab heute öffentlich zugängliche Beta-Version zeigt auch noch nicht das finale Produkt, Nokia baut die Funktionen kontinuierlich weiter aus. Ferner wurde das Portal lange nicht von allen Seiten begrüßt - viele Mobilfunkbetreiber sehen im Dienste-Bereich ihre eigene Wachstumschance und in Ovi ein aufkommendes Konkurrenzprodukt. Darüber musste sich Nokia mit den verschiedenen Betreibern auseinandersetzen und Kooperationen eingehen; schließlich hängt der Erfolg der mobilen Dienste auch von der Preispolitik der Carrier für Datenübertragungen ab. Schlussendlich fehlt zum Erfolg der "Tür" noch ein ausreichendes Angebot an Nokia Smartphones, welche die Möglichkeiten des Portals ausschöpfen können. Nur allmählich kommen auf Ovi zugeschnittene Geräte auf den Markt. Zweifelsohne macht Nokia jedoch einen Schritt in die richtige Richtung und könnte mit einem erfolgreichen Dienste-Angebot seinen Führungsanspruch nachhaltig untermauern.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 09.09.2008 |
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