Statt eBooks bald mBooks? Der österreichische Buchverlag Blackbetty bringt Bücher auf das Handydisplay. Dabei hat sich der Verlag darauf spezialisiert, Bücher für die Darstellung auf Mobiltelefonen anzupassen. So vertreibt die Firma die als "Mobilebooks" bezeichnete Literatur im Handyformat, um den immer mobiler werdenden Ansprüchen der Kunden zu entsprechen. Dazu äußerste sich Jörg Hotter, Geschäftsführer von Blackbetty, auf den Mobile Content Days in Wien: "Wir betrachten das kleine Handydisplay als wichtiges Kulturgut. Uns geht es darum, hochwertigen Content auf das Mobiltelefon zu bringen".
Der Trend zeigt deutlich, dass immer mehr Medien im mobilen Handyformat genutzt werden. Nach Hotter kam dabei aber bisher die Verlagstätigkeit zu kurz. Deshalb habe er seinen Verlag auf den Vertrieb von Büchern im Handyformat spezialisiert. Als Erweiterung zu eBooks werden die mBooks mit Cover und Bildern angereichert. Der Nachteil von eBooks ist nach Hotter, dass sie an sich reine Textausgaben von Büchern seien.Zudem werde für die Wiedergabe ein spezieller eBook-Reader benötigt. Stattdessen seien die Mobilebooks in sich abgeschlossene Produkte, die ohne eine bestimmte Software auskommen. Vielmehr werden die Bücher auf das jeweilige Mobiltelefon des Interessenten adaptiert, damit das Lesen so komfortabel wie möglich je nach Handymodell ist.
Die haptische Erfahrung des Seitenblätterns soll dabei nicht verloren gehen. "Wir haben das auch in unseren Mobilebooks beibehalten. Die in Webbrowsern übliche Navigation über die Scroll-Funktion betrachten wir als störend, da man dadurch oft die Zeile verliert und somit aus dem Lesefluss gerissen wird", erklärt Hotter.
Neben der Einbettung von Bildern können Mobilebooks auch mit dem Internet verknüpft werden. So können Umfragen gestartet, Feedback-Links gesetzt oder Werbung integriert werden. Dies könnte den Verkaufspreis der Bücher senken. Die Sponsoren würden dann am Ende des Buches, wenn das Buch geschlossen wird, eingeblendet.
Neben der Vermarktung über das Internet evaluiert Blackbetty auch den Vertrieb via Bluetooth-Terminals, die in Zusammenarbeit mit Haase&Martin entwickelt wurden. Dort könnte der Mobiltelefonbesitzer das Mobilebook auswählen, es direkt kaufen und sofort auf sein Handy laden. Der Preis liege zwischen 1,50 und fünf Euro, was laut Hotter aber auch schon das obere Limit sei. Dem gegenüber steht die Buchpreisbindung, die zu Wochenbeginn vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gefordert wurde. Hier steht eine Einigung noch aus.
Das Portfolio des Verlages beinhaltet Texte eigener, zeitgenössischer Autoren des Verlages, aber auch Texte aus Kooperationen mit anderen Verlagen sowie klassische Texte.
Die haptische Erfahrung des Seitenblätterns soll dabei nicht verloren gehen. "Wir haben das auch in unseren Mobilebooks beibehalten. Die in Webbrowsern übliche Navigation über die Scroll-Funktion betrachten wir als störend, da man dadurch oft die Zeile verliert und somit aus dem Lesefluss gerissen wird", erklärt Hotter.
Neben der Einbettung von Bildern können Mobilebooks auch mit dem Internet verknüpft werden. So können Umfragen gestartet, Feedback-Links gesetzt oder Werbung integriert werden. Dies könnte den Verkaufspreis der Bücher senken. Die Sponsoren würden dann am Ende des Buches, wenn das Buch geschlossen wird, eingeblendet.
Neben der Vermarktung über das Internet evaluiert Blackbetty auch den Vertrieb via Bluetooth-Terminals, die in Zusammenarbeit mit Haase&Martin entwickelt wurden. Dort könnte der Mobiltelefonbesitzer das Mobilebook auswählen, es direkt kaufen und sofort auf sein Handy laden. Der Preis liege zwischen 1,50 und fünf Euro, was laut Hotter aber auch schon das obere Limit sei. Dem gegenüber steht die Buchpreisbindung, die zu Wochenbeginn vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gefordert wurde. Hier steht eine Einigung noch aus.
Das Portfolio des Verlages beinhaltet Texte eigener, zeitgenössischer Autoren des Verlages, aber auch Texte aus Kooperationen mit anderen Verlagen sowie klassische Texte.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 04.10.2008 |
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