Toshiba hat es sich als Ziel gesetzt, Anfang 2009 ein Handy mit einer Methanol-Brennstoffzelle auf den Markt zu bringen. Damit wurde von einem Unternehmen erstmals ein genauerer Zeitpunkt genannt, nachdem mehrere Firmen bereits Pläne für ein solches Produkt verkündet hatten. Der funktionierende Prototyp von Toshiba hat eine Brennstoffzelle, die 50 Milliliter Methanol fasst und neu befüllt werden kann. Dabei leiste eine Füllung genug Strom, um sechs Stunden telefonieren zu können.
Das neue DMFC-Modul (Direct Methanol Fuel Cell) ist eine Brennstoffzelle, die ein Methanol-Wassergemisch als Brennstoff verwendet anstatt des herkömmlichen Wasserstoffgases. Dabei wandelt die Brennstoffzelle die chemische Energie des Methanols direkt in elektrische Energie um. Erstmals soll die DMFC-Brennstoffzelle in dem Handymodell W55T unter der Tastatur eingesetzt werden, weshalb das Handy etwas an Tiefe zunimmt. Eine Lithium-Ionen-Batterie ist primärer Energielieferant und kann auch durch die Brennstoffzelle aufgeladen werden. Somit ist eine Verdopplung der Laufzeit des Gerätes möglich.
Das Technikportal "Tech-On" berichtet, dass Toshiba die benötigte Mischung in 500 Milliliter Einheiten liefert. So kann die Brennstoffzelle etwa zehn Mal vollgeladen werden. Die Flüssigkeit besteht zu 99,5 Prozent aus Methanol. Deren Preis habe Toshiba auf 100 Yen, was ungefähr 72 Cent entspricht, herunter handeln können.
Die Konkurrenz schläft bei der alternativen Energieversorgung aber auch nicht. So stellte Sony im Frühjahr eine Brennstoffzelle gepaart mit einer Lithium-Polymer-Zelle vor. Als Vorreiter mit den größten Erfahrungswerten gilt jedoch Angstrom Power. Die kanadischen Entwickler stellten zu Beginn des Jahres eine Wasserstoff-Brennstoffzelle für Mobiltelefone vor, die die Laufzeit von Handyakkus ebenfalls verdoppelt. Sie haben bisher allerdings keine konkreten Produktpläne geäußert.
Es ist aber nur eine Frage der Zeit, wann die neue Technik auch für MP3-Player und Laptops voll einsatzfähig ist.
Das Technikportal "Tech-On" berichtet, dass Toshiba die benötigte Mischung in 500 Milliliter Einheiten liefert. So kann die Brennstoffzelle etwa zehn Mal vollgeladen werden. Die Flüssigkeit besteht zu 99,5 Prozent aus Methanol. Deren Preis habe Toshiba auf 100 Yen, was ungefähr 72 Cent entspricht, herunter handeln können.
Die Konkurrenz schläft bei der alternativen Energieversorgung aber auch nicht. So stellte Sony im Frühjahr eine Brennstoffzelle gepaart mit einer Lithium-Polymer-Zelle vor. Als Vorreiter mit den größten Erfahrungswerten gilt jedoch Angstrom Power. Die kanadischen Entwickler stellten zu Beginn des Jahres eine Wasserstoff-Brennstoffzelle für Mobiltelefone vor, die die Laufzeit von Handyakkus ebenfalls verdoppelt. Sie haben bisher allerdings keine konkreten Produktpläne geäußert.
Es ist aber nur eine Frage der Zeit, wann die neue Technik auch für MP3-Player und Laptops voll einsatzfähig ist.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 07.10.2008 |
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