Die Bundestagsabgeordnete (SPD) und frühere Bundesfamilienministerin Renate Schmidt soll ab dem 1. November bei dem zweitgrößten Mobilfunkkonzern Vodafone Deutschland und der Arcor AG für Vertrauen und Sicherheit sorgen. Nach dem jüngsten Skandal um Sicherheits- und Datenschutzvorkehrungen bei der Telekom-Tochter T-Mobile reagiert nun die Vodafone Group. Denn bei dem Diebstahl der 17 Millionen Daten wird davon ausgegangen, dass ein interner Mitarbeiter diese in akribischer Arbeit über einen längeren Zeitraum hinweg sammelte. Daher will die Vodafone Group nun sicherstellen, dass die Daten seiner Mobiltelefonkunden geschützt und die Regeln des Datenschutzes eingehalten werden.
Laut Firmenaussage gehört der Datenschutz neben der einwandfreien Abwicklung von Geschäften und dem Einhalten von Gesetzen und Vorschriften zu den höchsten Firmenmaximen von Vodafone und Arcor. Dies solle nun mit der neuen Position der Ombudsfrau unterstrichen werden. Des Weiteren soll Schmidt als Anlaufstelle für Mitarbeiter dienen, die rechtliche, moralische oder ethische Bedenken äußern möchten oder wenn Verstöße gegen interne Richtlinien vorliegen.
"Der Blick von außen auf ein Unternehmen kann sehr viel helfen. Ich möchte Vertrauen bei den Mitarbeitern schaffen, indem sie in mir eine externe Anlaufstelle finden, wenn sie ein Problem bemerken. Gerade der Datenschutz ist ein äußerst sensibles Gut für alle Menschen", sagt Renate Schmidt, Mitglied des Bundestages und ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2002 bis 2005).
Der enge Kontakt zu den Mitarbeitern und den Betriebsräten ist ihr sehr wichtig, insbesondere weil sie selbst einmal Betriebsrätin in einem Unternehmen gewesen sei. Daher plant sie, ab Ende des Jahres die verschiedenen deutschen Niederlassungen zu besuchen und den persönlichen Kontakt bei Betriebsversammlungen aufzubauen.
Ohne Zweifel möchte Vodafone mit dieser Maßnahme aber primär ein Zeichen setzen und die Kunden beruhigen, die nach den Vorkommnissen bei T-Mobile um die Sicherheit ihrer Daten fürchten.
"Der Blick von außen auf ein Unternehmen kann sehr viel helfen. Ich möchte Vertrauen bei den Mitarbeitern schaffen, indem sie in mir eine externe Anlaufstelle finden, wenn sie ein Problem bemerken. Gerade der Datenschutz ist ein äußerst sensibles Gut für alle Menschen", sagt Renate Schmidt, Mitglied des Bundestages und ehemalige Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2002 bis 2005).
Der enge Kontakt zu den Mitarbeitern und den Betriebsräten ist ihr sehr wichtig, insbesondere weil sie selbst einmal Betriebsrätin in einem Unternehmen gewesen sei. Daher plant sie, ab Ende des Jahres die verschiedenen deutschen Niederlassungen zu besuchen und den persönlichen Kontakt bei Betriebsversammlungen aufzubauen.
Ohne Zweifel möchte Vodafone mit dieser Maßnahme aber primär ein Zeichen setzen und die Kunden beruhigen, die nach den Vorkommnissen bei T-Mobile um die Sicherheit ihrer Daten fürchten.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 13.10.2008 |
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