Seit 2 Wochen ist das erste Handy mit Google Android Software, das T-Mobile G1, nun in den USA auf dem Markt. Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Es liegen zwar noch keine definitiven Absatzzahlen vor, dennoch dürfte der Start des Google Handys äußerst zufriedenstellend für den Anbieter verlaufen sein. Immerhin waren bereits 1,5 Millionen Geräte vor dem Launch bestellt worden - dreimal mehr als ursprünglich erwartet und auch deutlich mehr als die Verkaufszahlen des ärgsten Konkurrenten, dem Apple iPhone, an dessen erstem Verkaufswochenende.
Hersteller des ersten Google Handys ist der taiwanesische Smartphone Spezialist HTC. Exklusiver Vertriebspartner ist T-Mobile USA, welche zum deutschen Telekom-Konzern gehört. Die Fachpresse und Kunden sind sich nach 2 Wochen Praxistest einig: es ist sicher ein richtungsweisendes Gerät mit vielen nützlichen und innovativen Funktionen. Dennoch hapert es in vielen Details an der Umsetzung; insbesondere die Hardware steht in der Kritik.
So wechselt die Ansicht beim Drehen nicht automatisch auf Querformat, wie man es von anderen Geräten der neuen Smartphone Generation her kennt. Erst beim Aufschieben der QWERTY-Tastatur switcht das G1 auf Breitbild. Der Aufschiebe-Mechanismus ist recht schwergängig und es ist nervig, diesen für jede auch noch so kurze Buchstaben- oder Zahleneingabe betätigen zu müssen. Weiterhin wird der Bildschirm von den meisten Nutzern als zu berührungsempfindlich erachtet. Der schwache Musikplayer und der fehlende Klinkenanschluss für Kopfhörer enttäuschten weiterhin die Fangemeinde. Zu guter Letzt muss das T-Mobile G1 in der Designbewertung Federn lassen: zu klobig wirkt es, insbesondere im Vergleich zu dem eleganten iPhone 3G.
Dennoch gibt es auch viel Positives zu berichten: insbesondere die Software weiß zu überzeugen. Bekannte Google Features, wie etwa die Websuche, Google Maps mit GPS Navigation oder Youtube laufen einwandfrei auf dem Gerät. Auch die Email-, Kalender- und Adressbuchfunktionen inklusive Online-Abgleich sind sehr gelungen. Chat-Fans kommen bei dem Google-Handy ebenfalls nicht zu kurz.
Kritisch betrachtet wird von vielen die starke Ausrichtung auf Google-eigene Dienste, die keinen Platz für alternative Anbieter lässt und die Quasi-Monopolstellung des Suchmaschinenbetreibers weiter ausbaut. Aber auch diese Vorgehensweise kennen wir bereits von anderen Herstellern und ist selbstverständlich legitim.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das T-Mobile G1 als Pionier bereits einen ganz ordentlichen Start für Googles Android Software hingelegt hat. Dennoch bleibt Luft für Verbesserung, welche von den zahlreichen in Entwicklung befindlichen Android Modellen verschiedenster Hersteller zweifelsohne auch genutzt werden wird. Unserer Meinung nach hat das G1 das Potential der Google Software noch lange nicht ausgeschöpft.
So wechselt die Ansicht beim Drehen nicht automatisch auf Querformat, wie man es von anderen Geräten der neuen Smartphone Generation her kennt. Erst beim Aufschieben der QWERTY-Tastatur switcht das G1 auf Breitbild. Der Aufschiebe-Mechanismus ist recht schwergängig und es ist nervig, diesen für jede auch noch so kurze Buchstaben- oder Zahleneingabe betätigen zu müssen. Weiterhin wird der Bildschirm von den meisten Nutzern als zu berührungsempfindlich erachtet. Der schwache Musikplayer und der fehlende Klinkenanschluss für Kopfhörer enttäuschten weiterhin die Fangemeinde. Zu guter Letzt muss das T-Mobile G1 in der Designbewertung Federn lassen: zu klobig wirkt es, insbesondere im Vergleich zu dem eleganten iPhone 3G.
Dennoch gibt es auch viel Positives zu berichten: insbesondere die Software weiß zu überzeugen. Bekannte Google Features, wie etwa die Websuche, Google Maps mit GPS Navigation oder Youtube laufen einwandfrei auf dem Gerät. Auch die Email-, Kalender- und Adressbuchfunktionen inklusive Online-Abgleich sind sehr gelungen. Chat-Fans kommen bei dem Google-Handy ebenfalls nicht zu kurz.
Kritisch betrachtet wird von vielen die starke Ausrichtung auf Google-eigene Dienste, die keinen Platz für alternative Anbieter lässt und die Quasi-Monopolstellung des Suchmaschinenbetreibers weiter ausbaut. Aber auch diese Vorgehensweise kennen wir bereits von anderen Herstellern und ist selbstverständlich legitim.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das T-Mobile G1 als Pionier bereits einen ganz ordentlichen Start für Googles Android Software hingelegt hat. Dennoch bleibt Luft für Verbesserung, welche von den zahlreichen in Entwicklung befindlichen Android Modellen verschiedenster Hersteller zweifelsohne auch genutzt werden wird. Unserer Meinung nach hat das G1 das Potential der Google Software noch lange nicht ausgeschöpft.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 04.11.2008 |
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