Der größte deutsche Telekommunikationskonzern kommt einfach nicht zur Ruhe. Kaum war die Telekom nach Datenskandal, Bespitzelungsaffären und damit verbunden Entlassungen bis in die höchsten Managementebenen ein wenig aus dem Fokus der Presse geraten, folgt nun die nächste Hiobsbotschaft. Die entwendeten Datenlisten, die zuvor lediglich Namen und Adressen zu beinhalten schienen, tauchten nun inklusive Bank- und Geburtsdaten auf. Ferner soll es sogar schon zu einigen illegalen Abbuchungen mithilfe dieser Daten gekommen sein.
Die Telekom wehrt sich allerdings vehement dagegen, dass diese Daten ebenfalls aus dem eigenen Haus entwendet worden sind. Vielmehr wird vermutet, dass Adresshändler oder Callcenter die Telekom-Listen mit diesen Bank- und Geburtsdate aufgefüttert haben. Entsprechend kündigte Sicherheitschef Volker Wagner bereits an, dass Anzeige erstattet werde.
Unterdessen werden weitere Details bekannt, wie es überhaupt zu dem Datenchaos kommen konnte. So kooperierte die Telekom in der ersten Hälfte des Jahres 2007 verstärkt mit externen Dienstleistern, um den Vertrieb anzukurbeln und die hoch gesteckten Umsatzziele zu erreichen. Dies war insbesondere nötig geworden, nachdem die eigene Belegschaft aufgrund von Lohnkürzungen und Auslagerungen suboptimal arbeitete. Die Partnerfirmen arbeiteten jedoch teilweise unseriös, für die Aufbewahrung und Weitergabe von Datensätzen gab es kein effizientes Kontrollsystem. So blieb es nur eine Frage der Zeit, bis sensible Daten in dunklen Kanälen verschwanden. Nach der Entdeckung von ersten Unregelmäßigkeiten zog die Telekom jedoch die Notbremse und beendete die Zusammenarbeit mit den externen Vertriebsgesellschaften.
Betroffene Kunden werden derzeit mit penetranter Werbepost belästigt oder erhalten gefälschte Auftragspost von Glücksspiel-Betreibern und Versicherungen. In einigen Fällen wurden sogar Konten fälschlicherweise per Lastschriftverfahren belastet. In diesem Zusammenhang ist vor allem das Internet-Unternehmen Freenet negativ aufgefallen. Freenet räumte ein, bereits seit einiger Zeit Probleme mit unseriösen Vertriebspartnern zu haben und sicherte zu, an einer Lösung zu arbeiten.
Unterdessen werden weitere Details bekannt, wie es überhaupt zu dem Datenchaos kommen konnte. So kooperierte die Telekom in der ersten Hälfte des Jahres 2007 verstärkt mit externen Dienstleistern, um den Vertrieb anzukurbeln und die hoch gesteckten Umsatzziele zu erreichen. Dies war insbesondere nötig geworden, nachdem die eigene Belegschaft aufgrund von Lohnkürzungen und Auslagerungen suboptimal arbeitete. Die Partnerfirmen arbeiteten jedoch teilweise unseriös, für die Aufbewahrung und Weitergabe von Datensätzen gab es kein effizientes Kontrollsystem. So blieb es nur eine Frage der Zeit, bis sensible Daten in dunklen Kanälen verschwanden. Nach der Entdeckung von ersten Unregelmäßigkeiten zog die Telekom jedoch die Notbremse und beendete die Zusammenarbeit mit den externen Vertriebsgesellschaften.
Betroffene Kunden werden derzeit mit penetranter Werbepost belästigt oder erhalten gefälschte Auftragspost von Glücksspiel-Betreibern und Versicherungen. In einigen Fällen wurden sogar Konten fälschlicherweise per Lastschriftverfahren belastet. In diesem Zusammenhang ist vor allem das Internet-Unternehmen Freenet negativ aufgefallen. Freenet räumte ein, bereits seit einiger Zeit Probleme mit unseriösen Vertriebspartnern zu haben und sicherte zu, an einer Lösung zu arbeiten.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 26.11.2008 |
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