Jetzt ist es beschlossen: die EU-Länder haben sich dafür ausgesprochen, Kosten für Kurzmitteilungen länderübergreifend auf maximal 11 Cent zu begrenzen. Das entspricht einer Preissenkung von durchschnittlich 60% - derzeit liegen die Preise pro Auslands-SMS im Schnitt bei 29 Cent. Die neuen Preise sollen ab Sommer 2009 gelten und kämen den Nutzern so bereits in der nächsten großen Reisesaison zugute.
Vor Inkrafttreten dieser Regelung müssen sich die EU-Minister allerdings noch auf die genaue Ausgestaltung einigen und die Zustimmung des Europaparlaments einholen. Unter anderem gilt es noch zu klären, wie sich diese Regelung auf die Inlandspreise auswirkt, die derzeit zu einem großen Teil ebenfalls über 11 Cent liegen.
Nicht nur bei den Mobilfunkbetreibern stößt dieser Eingriff in die freie Marktwirtschaft auf Widerstand. Die EU-Kommission betont jedoch, dass es sich hierbei um eine zeitlich befristete Maßnahme handele. Anschließend soll der Markt wieder die Preise regeln, welche sich dann automatisch auf dem angepeilten Niveau bis maximal 11 Cent bewegen sollen. Der Eingriff der EU beschleunige lediglich den Prozess, der durch die vielen Marktteilnehmer nur sehr schleppend in Gang kam.
Auch Deutschland hatte der Preisreduzierung zugestimmt. Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Pfaffenbach verteidigte die Entscheidung damit, dass auch den Mobilfunkunternehmen keine großen Verluste drohen. Bei sinkenden Preisen wird vermutet, dass auch die Nutzung der Dienste entsprechend steigt. Überdies entstehen den Betreibern für den Versand von Kurzmitteilungen praktisch keine Kosten. Auch deshalb wurden die bisherigen Preise als völlig überzogen verurteilt.
Weiterhin wird erwägt, auch die Kosten für mobilen Internetzugang zu deckeln. Hierbei ist eine Obergrenze von 1 Euro pro Megabyte Datentraffic im Gespräch.
Nicht nur bei den Mobilfunkbetreibern stößt dieser Eingriff in die freie Marktwirtschaft auf Widerstand. Die EU-Kommission betont jedoch, dass es sich hierbei um eine zeitlich befristete Maßnahme handele. Anschließend soll der Markt wieder die Preise regeln, welche sich dann automatisch auf dem angepeilten Niveau bis maximal 11 Cent bewegen sollen. Der Eingriff der EU beschleunige lediglich den Prozess, der durch die vielen Marktteilnehmer nur sehr schleppend in Gang kam.
Auch Deutschland hatte der Preisreduzierung zugestimmt. Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Pfaffenbach verteidigte die Entscheidung damit, dass auch den Mobilfunkunternehmen keine großen Verluste drohen. Bei sinkenden Preisen wird vermutet, dass auch die Nutzung der Dienste entsprechend steigt. Überdies entstehen den Betreibern für den Versand von Kurzmitteilungen praktisch keine Kosten. Auch deshalb wurden die bisherigen Preise als völlig überzogen verurteilt.
Weiterhin wird erwägt, auch die Kosten für mobilen Internetzugang zu deckeln. Hierbei ist eine Obergrenze von 1 Euro pro Megabyte Datentraffic im Gespräch.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 28.11.2008 |
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