Das Internet für unterwegs wird mit steigender Zahl der Anbieter nicht nur ständig günstiger, sondern auch schneller und komfortabler. Aktuell macht Österreich mit der Einführung der HSPA+ Technologie Schlagzeilen. Damit sind Übertragungsraten von 28,8 MBit pro Sekunde und mehr möglich.
In Deutschland kann man sich derzeit schon freuen, wenn man im Funkbereich eines HSDPA Senders liegt und mit bis zu 7,2 MBit/s surfen kann, wobei man außerhalb der Ballungszentren meist nicht über 3,6 MBit/s hinauskommt. Im E-Plus Netz steht sogar nur das Standard UMTS mit 384 KBit/s zur Verfügung. Eine echte Zerreißprobe für die Nerven ist mobiles Internet mit GPRS, was man wohl nur in Notsituationen auf sich nimmt. Kleiner Hoffnungsschimmer: Vodafone möchte kurzfristig die Downloadraten auf bis zu 14,4 MBit/s ausbauen.
Die österreichischen Mobilfunkanbieter, an deren niedrigen Mobilfunkpreisen Handynutzer auch in Deutschland ihre Freude hätten, setzen nun also auch in punkto Transfergeschwindigkeiten neue Standards. Das HSPA+ Netz soll im Januar zunächst in Wien starten und noch einige Tests durchlaufen. Der Ausbau läuft aber bereits, bis Mitte nächsten Jahres sollen weitere Ballungsgebiete erschlossen sein. Die Downloadraten mit HSPA+ sollen bei 21 MBit pro Sekunde liegen und bei Einsatz mehrerer Antennen auf 28,8 MBit/s steigen.
Die Telekom-Tochter T-Mobile Austria hat angekündigt, sich nicht im Bereich HSPA+ zu engagieren. Das Feld wird damit den Konkurrenten "Mobilkom Austria" und "3" überlassen, da auch "Orange" nicht aktiv werden möchte. T-Mobile Austria konzentriere sich stattdessen direkt auf die Folgetechnik "LTE", welche Übertragungsraten bis zu 100 MBit/s verspricht. Allerdings wird ein LTE Launch nicht vor 2011 erwartet.
Es geht sogar noch schneller: derzeit wird bereits an LTE-Advanced gearbeitet. Diese Technologie der Nokia Siemens Networks soll Downloadraten von bis zu 1 GBit/s ermöglichen. Noch ist dies jedoch Zukunftsmusik, LTE-Advanced wird wohl nicht vor 2018 marktreif sein. Kein Zweifel besteht aber daran, dass mobiles Internet stetig weiterentwickelt wird und zunehmend Einfluss auf unsere täglichen Abläufe nimmt.
Die österreichischen Mobilfunkanbieter, an deren niedrigen Mobilfunkpreisen Handynutzer auch in Deutschland ihre Freude hätten, setzen nun also auch in punkto Transfergeschwindigkeiten neue Standards. Das HSPA+ Netz soll im Januar zunächst in Wien starten und noch einige Tests durchlaufen. Der Ausbau läuft aber bereits, bis Mitte nächsten Jahres sollen weitere Ballungsgebiete erschlossen sein. Die Downloadraten mit HSPA+ sollen bei 21 MBit pro Sekunde liegen und bei Einsatz mehrerer Antennen auf 28,8 MBit/s steigen.
Die Telekom-Tochter T-Mobile Austria hat angekündigt, sich nicht im Bereich HSPA+ zu engagieren. Das Feld wird damit den Konkurrenten "Mobilkom Austria" und "3" überlassen, da auch "Orange" nicht aktiv werden möchte. T-Mobile Austria konzentriere sich stattdessen direkt auf die Folgetechnik "LTE", welche Übertragungsraten bis zu 100 MBit/s verspricht. Allerdings wird ein LTE Launch nicht vor 2011 erwartet.
Es geht sogar noch schneller: derzeit wird bereits an LTE-Advanced gearbeitet. Diese Technologie der Nokia Siemens Networks soll Downloadraten von bis zu 1 GBit/s ermöglichen. Noch ist dies jedoch Zukunftsmusik, LTE-Advanced wird wohl nicht vor 2018 marktreif sein. Kein Zweifel besteht aber daran, dass mobiles Internet stetig weiterentwickelt wird und zunehmend Einfluss auf unsere täglichen Abläufe nimmt.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 08.12.2008 |
Weitere News



