Im British Journal of Developmental Psychology wurde eine Studie der britischen Coventry University veröffentlicht. Demnach haben Forscher herausgefunden, dass die Nutzung kreativer Abkürzungen und Symbole, die Kinder für eine SMS wählen um Zeichen zu sparen, einen positiven Effekt auf deren Sprachfähigkeit hat. Bei der Studie wurden 88 Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren auf ihre Sprachfertigkeit hin untersucht.
Die Probanden bekamen zehn verschiedene Szenarien dargestellt und mussten dann auf diese mit einer SMS antworten. Die Ergebnisse wurden auf verschiedene Kriterien hin untersucht wie Abkürzungen, Akronyme, Symbole und unkonventionelle Schreibweisen. Dabei kamen die Forscher zu dem Fazit, dass das so genannte 'Textism' beim zeichensparenden Tippen einen durchaus positiven Einfluss auf das Leseverhalten haben. Dies liege an dem aktiven Sprachgebrauch und den Abkürzungen.
Doktor Beverley Plester, Leiterin der Studie, äußert sich in dem Bericht dahingehend, dass "die Nutzung von Kurznachrichten durch Kinder nicht nur positive Auswirkungen auf die Lesefähigkeiten hat, sondern wohl auf die gesamten Fertigkeiten zur Sprachnutzung". Weiter erklärt sie, dass die Auseinandersetzung mit der Sprache wichtig sei, und wenn dies in der Form von SMS passiere. Wertvoll sei hierbei vor allem, dass die Kinder sich aus eigenem Interesse damit auseinandersetzen, im Gegensatz zu schulischen Pflichtaufgaben.
War man früher noch davon ausgegangen, dass das Schreiben von SMS sich negativ auf den Sprachgebrauch von Kindern auswirke, konnte diese Annahme nicht bestätigt werden. Beverley Plester sieht daher die Warnungen vor der Verdummung als Anekdoten an, denn "die grundlegenden Regeln der Sprache werden nicht verletzt", erklärt Beverley Plester. Es werde vielmehr darauf geachtet, kreativ Synonyme oder Abkürzungen für Wörter zu verwenden, um Zeichen zu sparen.
Solange diese 'Textism' nicht auch in schriftlichen Arbeiten verwendet werden, bestehe kein Grund zur Beunruhigung. Zu ähnlichen Ergebnissen, dass Kurznachrichten keine negativen Einflüsse auf die Sprachfertigkeit haben, waren auch Forscher der kanadischen University of Toronto gekommen.
Doktor Beverley Plester, Leiterin der Studie, äußert sich in dem Bericht dahingehend, dass "die Nutzung von Kurznachrichten durch Kinder nicht nur positive Auswirkungen auf die Lesefähigkeiten hat, sondern wohl auf die gesamten Fertigkeiten zur Sprachnutzung". Weiter erklärt sie, dass die Auseinandersetzung mit der Sprache wichtig sei, und wenn dies in der Form von SMS passiere. Wertvoll sei hierbei vor allem, dass die Kinder sich aus eigenem Interesse damit auseinandersetzen, im Gegensatz zu schulischen Pflichtaufgaben.
War man früher noch davon ausgegangen, dass das Schreiben von SMS sich negativ auf den Sprachgebrauch von Kindern auswirke, konnte diese Annahme nicht bestätigt werden. Beverley Plester sieht daher die Warnungen vor der Verdummung als Anekdoten an, denn "die grundlegenden Regeln der Sprache werden nicht verletzt", erklärt Beverley Plester. Es werde vielmehr darauf geachtet, kreativ Synonyme oder Abkürzungen für Wörter zu verwenden, um Zeichen zu sparen.
Solange diese 'Textism' nicht auch in schriftlichen Arbeiten verwendet werden, bestehe kein Grund zur Beunruhigung. Zu ähnlichen Ergebnissen, dass Kurznachrichten keine negativen Einflüsse auf die Sprachfertigkeit haben, waren auch Forscher der kanadischen University of Toronto gekommen.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 02.03.2009 |
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