Smartphone-Markt: Nokia verliert, Apple und Samsung holen auf

Smartphone-Markt: Nokia verliert, Apple und Samsung holen auf
10.
04. 2009
Die Konkurrenz schläft nicht: einer aktuellen Studie zufolge brechen bei Nokia die Verkäufe ein. Zumindest was das Geschäft mit Smartphones betrifft. So zeigt ein Blick auf weltweite Verkaufsstatistiken, dass Anbieter wie Samsung und Apple im Smartphone-Markt zunehmend an Boden gut machen. Experten gehen aber dennoch davon aus, dass Nokia in den kommenden Jahren seine Position als Marktführer behaupten wird.
15,56 Millionen Smartphones hat Nokia im vierten Quartal 2008 verkauft, wie eine aktuelle Analyse des Marktforschungsunternehmens Gartner zeigt. Auf den ersten Blick sicherlich eine stolze Zahl. Schließlich besitzt Nokia dadurch nach wie vor einen Marktanteil von 40 Prozent im weltweiten Smartphone-Markt. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich aber, dass Nokia deutlich an Marktanteilen einbüßen musste. So stammten im vierten Quartal 2007 noch mehr als 50 Prozent aller verkauften Smartphones aus den Produktionsstätten des finnischen Handy-Herstellers.

Wo es Verlierer gibt, tauchen aber auch Gewinner auf. Zur zweiten Kategorie gehört sicherlich Apple, das mit über vier Millionen verkauften iPhones nun einen Marktanteil von 10,7 Prozent besitzt. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag dieser Wert bei nur 5,2 Prozent.

Über eine ähnliche Entwicklung wie der Apfelkonzern kann sich auch Samsung freuen. Mit rund 1,6 Millionen verkauften Endgeräten hat der koreanische Konzern seinen Marktanteil auf 4,2 Prozent ausbauen können. Das entspricht fast einer Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damals lag Samsungs Marktanteil bei lediglich 1,8 Prozent.

Während allerdings Apple und Samsung kräftig zulegen konnten, stagniert bei HTC das Geschäft ein wenig. 1,63 Millionen Geräte konnte der Hersteller weltweit im vierten Quartal 2008 verkaufen, was einem Marktanteil von 4,3 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr (Markanteil: 3,7 Prozent) konnte HTC damit im Gegensatz zu den Konkurrenten kaum Boden gutmachen.

Aber auch wenn Nokia aktuell richtig Federn lassen musste, glauben Mobilfunk-Experten nach wie vor daran, dass der finnische Handy-Hersteller seine Position als Marktführer behalten wird. Der Grund dafür ist Nokias App-Store Ovi, in dem Nutzer kleine Programme wie beispielsweise einen mobilen Reiseführer kaufen können. Denn nach Einschätzung der Experten werden Smartphone-Hersteller langfristig immer mehr Umsatz mit Software machen.
 
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handy.com Redaktion
10.04.2009

 
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