Marktforschern zufolge wird sich das Wachstum im weltweiten Handy-Markt in den kommenden beiden Jahren spürbar abschwächen. So werden es Mobilfunkanbieter auf absehbare Zeit immer schwerer haben, Verbraucher für neue Handy-Verträge zu begeistern. Besonders einbrechen soll aber das Geschäft mit Handys ohne Vertrag. Aktuelle Zahlen von Nokia scheinen diesen Trend zu bestätigen.
Im vergangenen Jahr konnten Mobilfunkanbieter weltweit die Zahl der neu geschlossenen Handy-Verträge noch einmal um 19,8 Prozent steigern. In diesem Jahr dagegen wird sich das Wachstum deutlich abflachen, wie das US-amerikanische Marktforschungsinstitut In-Stat prognostiziert. So soll die Zahl der neuen Handy-Verträge in diesem Jahr nur noch um 8,9 Prozent steigen. Und 2010 sogar nur noch ein Wachstum von 6,3 Prozent erreichen.
Nach Einschätzung der Marktforscher haben Mobilfunkanbieter zunehmend mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu kämpfen. "Wer arbeitslos geworden ist, schafft sich kein neues Handy an", argumentiert Marktforscher Allen Nogee von In-Stat. Die Wirtschaftskrise soll daher nicht nur Mobilfunkanbieter treffen, sondern auch die Hardware-Hersteller direkt.
In-Stat geht davon aus, dass Hersteller in diesem Jahr weltweit bereits 20 Prozent weniger Handys verkaufen werden als noch im Vorjahr. Erst im Jahr 2011 soll sich das Geschäft laut In-Stat wieder dahin entwickeln, dass Hersteller ein leichtes Plus bei Handy-Verkäufen verbuchen können.
Spannend sind vor diesem Hintergrund aktuelle Zahlen von Weltmarktführer Nokia. Der finnische Handy-Hersteller hat bereits im ersten Quartal 2009 einen Umsatzrückgang verbuchen müssen. So fiel der Netto-Umsatz von 12,7 Milliarden Euro (Q1/2008) auf aktuell nur 9,3 Milliarden Euro.
Nach Einschätzung der Marktforscher haben Mobilfunkanbieter zunehmend mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu kämpfen. "Wer arbeitslos geworden ist, schafft sich kein neues Handy an", argumentiert Marktforscher Allen Nogee von In-Stat. Die Wirtschaftskrise soll daher nicht nur Mobilfunkanbieter treffen, sondern auch die Hardware-Hersteller direkt.
In-Stat geht davon aus, dass Hersteller in diesem Jahr weltweit bereits 20 Prozent weniger Handys verkaufen werden als noch im Vorjahr. Erst im Jahr 2011 soll sich das Geschäft laut In-Stat wieder dahin entwickeln, dass Hersteller ein leichtes Plus bei Handy-Verkäufen verbuchen können.
Spannend sind vor diesem Hintergrund aktuelle Zahlen von Weltmarktführer Nokia. Der finnische Handy-Hersteller hat bereits im ersten Quartal 2009 einen Umsatzrückgang verbuchen müssen. So fiel der Netto-Umsatz von 12,7 Milliarden Euro (Q1/2008) auf aktuell nur 9,3 Milliarden Euro.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 16.04.2009 |
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