In diesem Jahr wird es wohl kein Handy von Sony Ericsson mit dem Google-Betriebssystem Android geben. Aktuellen Berichten zufolge benötigt das Unternehmen mehr Zeit, um ein originelles Handy-Modell mit einer neuartigen Bedienoberfläche zu entwickeln. Diese Strategie ist aber mit Risiken verbunden. Denn Zeit hat Sony Ericsson eigentlich nicht.
"Sony Ericsson entwickelt Android-Handy": Unter diesem Titel berichteten wir im vergangenen Dezember erstmals über die Pläne von Sony Ericsson, zeitnah mit einem Google-Handy an den Markt zu treten. Jetzt müssen sich Handy-Nutzer wohl doch noch etwas länger gedulden. Denn wie Firmenchef Hideki Komiyama gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ist der Launch des geplanten Google-Handys erst einmal auf nicht absehbare Zeit verschoben.
"Wir konzentrieren uns darauf, wie wir uns von Mitbewerbern unterscheiden können, die ebenfalls auf Android setzen", argumentiert Komiyama. Was im Klartext bedeutet: Sony Ericsson will nur mit einem Google-Handy an den Markt treten, dessen Features sich deutlich von Konkurrenzprodukten wie dem G1 unterscheiden. Um solche Mehrwerte zu entwickeln, will sich das Unternehmen jetzt lieber etwas mehr Zeit lassen. Eine durchaus nachvollziehbare Strategie, denn ein Me-Too-Produkt dürfte Sony Ericsson wohl langfristig nicht gerade aus der Patsche helfen.
Bereits im vergangenen Jahr musste der Handy-Hersteller dramatische Gewinneinbußen hinnehmen. In diesem Frühjahr wiederum wurde bekannt, dass sich der schwedische Telekommunikationskonzern Ericsson höchstwahrscheinlich aus dem Joint Venture mit Sony zurückziehen möchte. Dazu passen aktuelle Meldungen, nach denen Sony Ericsson erneut 2.000 Stellen streicht und dadurch 400 Millionen Euro pro Jahr einsparen will.
Ein originelles Android-Handy könnte dem Unternehmenserfolg sicher einen wichtigen Schub nach vorne geben. Doch zu viel Zeit mit der Entwicklung sollte sich Sony Ericsson wohl nicht mehr lassen.
"Wir konzentrieren uns darauf, wie wir uns von Mitbewerbern unterscheiden können, die ebenfalls auf Android setzen", argumentiert Komiyama. Was im Klartext bedeutet: Sony Ericsson will nur mit einem Google-Handy an den Markt treten, dessen Features sich deutlich von Konkurrenzprodukten wie dem G1 unterscheiden. Um solche Mehrwerte zu entwickeln, will sich das Unternehmen jetzt lieber etwas mehr Zeit lassen. Eine durchaus nachvollziehbare Strategie, denn ein Me-Too-Produkt dürfte Sony Ericsson wohl langfristig nicht gerade aus der Patsche helfen.
Bereits im vergangenen Jahr musste der Handy-Hersteller dramatische Gewinneinbußen hinnehmen. In diesem Frühjahr wiederum wurde bekannt, dass sich der schwedische Telekommunikationskonzern Ericsson höchstwahrscheinlich aus dem Joint Venture mit Sony zurückziehen möchte. Dazu passen aktuelle Meldungen, nach denen Sony Ericsson erneut 2.000 Stellen streicht und dadurch 400 Millionen Euro pro Jahr einsparen will.
Ein originelles Android-Handy könnte dem Unternehmenserfolg sicher einen wichtigen Schub nach vorne geben. Doch zu viel Zeit mit der Entwicklung sollte sich Sony Ericsson wohl nicht mehr lassen.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 21.04.2009 |
Weitere News



