Seit Dienstagabend können nun auch Nokia-Kunden verschiedene Karten, Games und News-Anwendungen auf ihr Mobiltelefon laden. Der neu gelaunchte "Ovi Store" kann es nach ersten Einschätzungen von Experten aber längst noch nicht mit Apples AppStore aufnehmen. Rund 50 Millionen Nokia-Kunden aus acht verschiedenen Ländern stehen im Ovi Store jetzt verschiedene Mini-Programme zur Verfügung, die sie nach Belieben auf ihr Mobiltelefon mit Symbian-Betriebssystem laden können. Damit ist der Download-Shop endlich online, nachdem Nokia bereits im Februar 2009 erste Details zum neuen Software-Angebot bekannt gegeben hatte.
Laut Medienberichten stehen Nokia-Kunden im Ovi Store aktuell bereits rund 20.000 Apps zur Verfügung. Während aber in Apples AppStore alle Anwendungen für ein einziges Smartphone konzipiert wurden (iPhone), stehen bei Nokia für 50 verschiedene Handys passende Apps bereit.
An Apple erinnert dagegen die übrige Aufmachung des Download-Shops. So gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Programme, die Käufer wie im AppStore bewerten können. Entwickler von einzelnen kostenpflichtigen Anwendungen erhalten wie bei Apple 70 Prozent vom Umsatz, den Rest streicht Shopbetreiber Nokia ein. Ebenfalls ähnlich wie beim iPhone-Software-Shop liegt auch bei Nokias Ovi Store der durchschnittliche Download-Preis bei etwa 4,99 Euro.
Aktuell bemängeln erste Käufer und Tester noch die schlechte Usability des Nokia-Shops. So klagen viele Nutzer über ausgesprochen lange Ladezeiten (bis zu zwei Minuten pro Seite bei DSL-Geschwindigkeit). Ebenfalls kritisiert wird die teils auffallend schlechte deutsche Übersetzung im Ovi Store. So bezeichnet Nokia laut verschiedenen Medienberichten eigentlich "kostenpflichtige Programme" in der deutschen Übersetzung schon einmal als "bezahlte Apps".
Neben dem Ovi Store und Apples AppStore gibt es auch entsprechende Angebote für Handys mit Google-Betriebssystem ("Android Market") und für BlackBerry Smartphones ("BlackBerry App World"). Marktforscher gehen davon aus, dass sich Handy-Hersteller durch Software-Apps in Zukunft eine goldene Nase verdienen können. Das bleibt auch den Netzbetreibern nicht verborgen: Mitte Mai hatte auch Vodafone angekündigt, für seine Mobilfunkkunden einen eigenen Download-Shop mit Handy-Anwendungen zu starten.
An Apple erinnert dagegen die übrige Aufmachung des Download-Shops. So gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Programme, die Käufer wie im AppStore bewerten können. Entwickler von einzelnen kostenpflichtigen Anwendungen erhalten wie bei Apple 70 Prozent vom Umsatz, den Rest streicht Shopbetreiber Nokia ein. Ebenfalls ähnlich wie beim iPhone-Software-Shop liegt auch bei Nokias Ovi Store der durchschnittliche Download-Preis bei etwa 4,99 Euro.
Aktuell bemängeln erste Käufer und Tester noch die schlechte Usability des Nokia-Shops. So klagen viele Nutzer über ausgesprochen lange Ladezeiten (bis zu zwei Minuten pro Seite bei DSL-Geschwindigkeit). Ebenfalls kritisiert wird die teils auffallend schlechte deutsche Übersetzung im Ovi Store. So bezeichnet Nokia laut verschiedenen Medienberichten eigentlich "kostenpflichtige Programme" in der deutschen Übersetzung schon einmal als "bezahlte Apps".
Neben dem Ovi Store und Apples AppStore gibt es auch entsprechende Angebote für Handys mit Google-Betriebssystem ("Android Market") und für BlackBerry Smartphones ("BlackBerry App World"). Marktforscher gehen davon aus, dass sich Handy-Hersteller durch Software-Apps in Zukunft eine goldene Nase verdienen können. Das bleibt auch den Netzbetreibern nicht verborgen: Mitte Mai hatte auch Vodafone angekündigt, für seine Mobilfunkkunden einen eigenen Download-Shop mit Handy-Anwendungen zu starten.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 01.06.2009 |
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