Das mit reichlich Vorschusslorbeeren versehene "Palm Pre" konnte in den USA einen ganz passablen Verkaufsstart hinlegen. Ob das Smartphone allerdings wirklich das Zeug zum "iPhone Killer" hat, wird sich erst in den nächsten Wochen entscheiden.
Nachdem das Palm Pre Anfang Januar auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas erstmals vorgestellt worden war, ist das lange angekündigte Smartphone seit letztem Wochenende offiziell in den USA erhältlich.
Wie verschiedene Medien berichten soll das als schärfster Konkurrent des Erfolgsproduktes iPhone gehandelte Smartphone beim Verkaufsstart reges Interesse ausgelöst haben. Angeblich sei demnach das Palm Pre bereits am Veröffentlichungstag schon nach wenigen Stunden vielerorts ausverkauft gewesen. Kritische Stimmen behaupten allerdings, dass in den meisten Geschäften des exklusiven Handelspartners Sprint auch nicht gerade all zu viele Geräte verfügbar gewesen wären. Der Mobilfunkanbieter Sprint verkauft das Palm Pre - ähnlich wie AT&T das iPhone von Apple - exklusiv in den USA.
Das Palm Pre ist wie das iPhone mit einem Touchscreen ausgestattet, der sich wie beim Apple-Handy mit der sogenannten Multitouch-Technik über mehrere Finger gleichzeitig bewegen lässt. Das Smartphone unterstützt ebenfalls sowohl WLAN als auch HSDPA. Gemeinsam hat das Palm Pre mit dem iPhone auch seinen auf acht Gigabyte begrenzten Handy-Speicher, der sich leider nicht über eine externe Speicherkarte erweitern lässt. Auch die integrierte Digitalkamera fällt mit lediglich drei Megapixeln vergleichsweise stiefmütterlich aus. Im Gegensatz zum Apple-Handy basiert das Palm Pre aber auf dem neu entwickelten Smartphone-Betriebssystem webOS, einer viel umjubelten Eigenentwicklung von Palm.
Erste Anwender bewerten das Palm Pre durchaus als gelungen. Ob es sich langfristig allerdings wirklich gegen das iPhone durchsetzen kann, sei einmal dahin gestellt. Schließlich hat Apple gerade die neueste Version seines Verkaufsschlagers präsentiert. Experten mutmaßen, dass insbesondere fehlende Software ein Problem für Palm darstellen könnte. Während iPhone Besitzer sich aus dem prall gefüllten App-Store bedienen können, stehen für Pre Besitzer nur wenige aktuelle Anwendungen zur Verfügung. Die zahlreichen alten Palm Programme sind aber immerhin über einen Emulator nutzbar. Ebenso praktisch für Pre Fans: zumindest auf die Musikdatenbank in Apples iTunes Store kann auch der Palm zugreifen. Hierzu gibt eine Software des Pre vor, ein iPhone zu sein. Apple erlaubt dies derzeit, hat aber die Möglichkeit diesen Zugriff jederzeit abzuschalten. Ansonsten ist insbesondere die aufschiebbare QWERTZ Tastatur des Palm Pre ein Kaufargument für Vielschreiber.
In Deutschland ist das Pre übrigens noch nicht erhältlich. Wann das Gerät auch hierzulande zu kaufen ist, verrät der Hersteller bisher nicht. Interessenten können sich lediglich online unter www.palm.com/de/ für eine E-Mail-Benachrichtigung zum Verkaufsstart registrieren.
Wie verschiedene Medien berichten soll das als schärfster Konkurrent des Erfolgsproduktes iPhone gehandelte Smartphone beim Verkaufsstart reges Interesse ausgelöst haben. Angeblich sei demnach das Palm Pre bereits am Veröffentlichungstag schon nach wenigen Stunden vielerorts ausverkauft gewesen. Kritische Stimmen behaupten allerdings, dass in den meisten Geschäften des exklusiven Handelspartners Sprint auch nicht gerade all zu viele Geräte verfügbar gewesen wären. Der Mobilfunkanbieter Sprint verkauft das Palm Pre - ähnlich wie AT&T das iPhone von Apple - exklusiv in den USA.
Das Palm Pre ist wie das iPhone mit einem Touchscreen ausgestattet, der sich wie beim Apple-Handy mit der sogenannten Multitouch-Technik über mehrere Finger gleichzeitig bewegen lässt. Das Smartphone unterstützt ebenfalls sowohl WLAN als auch HSDPA. Gemeinsam hat das Palm Pre mit dem iPhone auch seinen auf acht Gigabyte begrenzten Handy-Speicher, der sich leider nicht über eine externe Speicherkarte erweitern lässt. Auch die integrierte Digitalkamera fällt mit lediglich drei Megapixeln vergleichsweise stiefmütterlich aus. Im Gegensatz zum Apple-Handy basiert das Palm Pre aber auf dem neu entwickelten Smartphone-Betriebssystem webOS, einer viel umjubelten Eigenentwicklung von Palm.
Erste Anwender bewerten das Palm Pre durchaus als gelungen. Ob es sich langfristig allerdings wirklich gegen das iPhone durchsetzen kann, sei einmal dahin gestellt. Schließlich hat Apple gerade die neueste Version seines Verkaufsschlagers präsentiert. Experten mutmaßen, dass insbesondere fehlende Software ein Problem für Palm darstellen könnte. Während iPhone Besitzer sich aus dem prall gefüllten App-Store bedienen können, stehen für Pre Besitzer nur wenige aktuelle Anwendungen zur Verfügung. Die zahlreichen alten Palm Programme sind aber immerhin über einen Emulator nutzbar. Ebenso praktisch für Pre Fans: zumindest auf die Musikdatenbank in Apples iTunes Store kann auch der Palm zugreifen. Hierzu gibt eine Software des Pre vor, ein iPhone zu sein. Apple erlaubt dies derzeit, hat aber die Möglichkeit diesen Zugriff jederzeit abzuschalten. Ansonsten ist insbesondere die aufschiebbare QWERTZ Tastatur des Palm Pre ein Kaufargument für Vielschreiber.
In Deutschland ist das Pre übrigens noch nicht erhältlich. Wann das Gerät auch hierzulande zu kaufen ist, verrät der Hersteller bisher nicht. Interessenten können sich lediglich online unter www.palm.com/de/ für eine E-Mail-Benachrichtigung zum Verkaufsstart registrieren.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 12.06.2009 |
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