Dieses Handy dürfte wohl reißenden Absatz finden: Forscher von Nokia entwickeln gerade ein Mobiltelefon, dass sich selbst mit Strom versorgen kann. Wenn das Gerät marktfähig wird, gehören leere Akkus und das Suchen nach Ladekabeln oder Steckdosen der Vergangenheit an. Denn die Nokia-Handys sollen eine Energiequelle aus unserer direkten Umgebung nutzen, welche bisher nur negative Schlagzeilen als Verursacher von Kopfschmerzen gemacht hat.
Der finnische Handy-Hersteller Nokia entwickelt einen Prototypen, der einmal völlig ohne Strom aus der Steckdose auskommen soll. Möglich macht das ein neuartiges Verfahren namens "Energy Harvesting". Dies beschreibt die Idee, dass elektronische Geräte für ihren Betrieb einfach solche Energiequelle nutzen können, die sich ohnehin in ihrer unmittelbarer Umgebung befinden. Als Energiequellen kommen somit beispielsweise Wind und Lufströmungen, aber auch mechanischer Druck oder Elektrosmog in Frage. Letzteren will nun Nokia für seine Handys nutzen.
Forscher vom britischen Nokia Research Center arbeiten laut einem Bericht daran, dass Nokia-Handys einmal elektromagnetische Strahlungen von WLAN-Routern oder Mobilfunkantennen als Energiequelle nutzen und in Strom umwandeln können. Allem Anschein nach wohl mit Erfolg. Erste Nokia-Handys aus dem Testlabor sollen bereits eine Leistung von 50 Milliwatt erzeugen. Das reicht zwar noch nicht aus, um einen leeren Handy-Akku wieder vollständig aufzuladen. Die Prototypen aber sollen sich mittels Energy Harvesting bereits heute dauerhaft im Standby-Modus halten können.
Trotz dieser ersten Erfolge rechnen die Nokia-Forscher allerdings mit einem Zeitraum von mindestens vier bis fünf Jahren, bis aus den aktuellen Prototypen auch einmal marktreife Endgeräte für den Massenmarkt werden könnten.
Dass sich Handys einmal selbst mit Strom versorgen können, ist schon lange eine Zukunftsvision von Hightech-Forschern. Erst kürzlich hatte Hardware-Hersteller Kyocera eine Design-Studie vorgestellt, laut der das Handy der Zukunft ebenfalls über Energy Harvesting seinen eigenen Strom produzieren kann.
Forscher vom britischen Nokia Research Center arbeiten laut einem Bericht daran, dass Nokia-Handys einmal elektromagnetische Strahlungen von WLAN-Routern oder Mobilfunkantennen als Energiequelle nutzen und in Strom umwandeln können. Allem Anschein nach wohl mit Erfolg. Erste Nokia-Handys aus dem Testlabor sollen bereits eine Leistung von 50 Milliwatt erzeugen. Das reicht zwar noch nicht aus, um einen leeren Handy-Akku wieder vollständig aufzuladen. Die Prototypen aber sollen sich mittels Energy Harvesting bereits heute dauerhaft im Standby-Modus halten können.
Trotz dieser ersten Erfolge rechnen die Nokia-Forscher allerdings mit einem Zeitraum von mindestens vier bis fünf Jahren, bis aus den aktuellen Prototypen auch einmal marktreife Endgeräte für den Massenmarkt werden könnten.
Dass sich Handys einmal selbst mit Strom versorgen können, ist schon lange eine Zukunftsvision von Hightech-Forschern. Erst kürzlich hatte Hardware-Hersteller Kyocera eine Design-Studie vorgestellt, laut der das Handy der Zukunft ebenfalls über Energy Harvesting seinen eigenen Strom produzieren kann.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 16.06.2009 |
Weitere News



