Netzbetreiber o2 gibt im Mobilfunkmarkt immer öfter die Richtung vor. Nachdem das Unternehmen bereits seit diesem Frühjahr auf Grundgebühren bei Laufzeitverträgen verzichtet, sollen o2-Kunden in Kürze auch erstmals VoIP auf dem Handy nutzen können.
"Wir werden nicht versuchen, das aufzuhalten, was die Kunden nachfragen": Mit diesen Worten hat der Europa-Chef von o2 Matthew Key laut der Süddeutschen Zeitung nun offiziell angekündigt, das die eigenen Kunden bereits in absehbarer Zeit erstmals Voice-over-IP (VoIP) auf ihrem Handy nutzen dürfen. Technisch möglich ist Internet-Telefonie über internetfähige Multimedia-Handys im Prinzip schon längt. Alle großen Netzbetreiber untersagen allerdings in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen prinzipiell die Nutzung von Videotelefonie via Internet, VoIP und P2P-Netzwerken.
Unter welchen Voraussetzungen o2 seinen Mobilfunk-Kunden die Internet-Telefonie erlauben wird, ist bislang allerdings noch nicht bekannt. Prinzipiell denkbar wäre zum Beispiel, dass Nutzer die neuen Services einfach kostenlos nutzen können: wie es eben auch im stationären Internet üblich ist. Viel spricht allerdings dafür, dass o2 seinen Kunden für die VoIP-Nutzung eine monatliche Basisgebühr in Rechnung stellen wird: unabhängig davon, wie viel Kunden letztlich tatsächlich mobil über VoIP telefonieren. T-Mobile etwa denkt bereits über solch eine VoIP-Flatrate nach.
Wie o2 blockiert auch T-Mobile bislang Telefonate über Skype oder andere VoIP-Anbieter. So fürchtet der rosa Riese wie die übrige Branche, dass Nutzer immer weniger teure Mobilfunk-Minuten vertelefonieren, wenn sie auch umsonst mit ihrem Handy mittels VoIP kommunizieren können. Vor allem bei den iPhone-Tarifen ist diese Blockade allerdings extrem ärgerlich, da Nutzer hier meistens ohnehin schon eine Flatrate für mobiles Internet bezahlen.
Da T-Mobile das eigene Mobilfunknetz allerdings nach eigenen Angaben für eine dauerhafte VoIP-Nutzung ausbauen muss, will der Netzbetreiber seinen skypenden Kunden eine Nutzungspauschale berechnen. Im Gespräch ist daher aktuell ein monatlicher Aufpreis von mindestens 9,95 Euro.
Ob sich die Mobilfunkanbieter mit ihrem ganzen Theater um die VoIP-Nutzung letztlich einen Gefallen tun, sei einmal dahin gestellt. Zumindest laut o2-Chef Key hält sich die Nachfrage nach VoIP noch stark in Grenzen - wobei er gleichzeitig, wie eingangs zitiert, die Nachfrage als Grund für die VoIP-Öffnung nennt. Ein großes Problem ist nach wie vor die Qualität von Skype; diese ist auf dem Handy bislang alles andere als überzeugend.
Unter welchen Voraussetzungen o2 seinen Mobilfunk-Kunden die Internet-Telefonie erlauben wird, ist bislang allerdings noch nicht bekannt. Prinzipiell denkbar wäre zum Beispiel, dass Nutzer die neuen Services einfach kostenlos nutzen können: wie es eben auch im stationären Internet üblich ist. Viel spricht allerdings dafür, dass o2 seinen Kunden für die VoIP-Nutzung eine monatliche Basisgebühr in Rechnung stellen wird: unabhängig davon, wie viel Kunden letztlich tatsächlich mobil über VoIP telefonieren. T-Mobile etwa denkt bereits über solch eine VoIP-Flatrate nach.
Wie o2 blockiert auch T-Mobile bislang Telefonate über Skype oder andere VoIP-Anbieter. So fürchtet der rosa Riese wie die übrige Branche, dass Nutzer immer weniger teure Mobilfunk-Minuten vertelefonieren, wenn sie auch umsonst mit ihrem Handy mittels VoIP kommunizieren können. Vor allem bei den iPhone-Tarifen ist diese Blockade allerdings extrem ärgerlich, da Nutzer hier meistens ohnehin schon eine Flatrate für mobiles Internet bezahlen.
Da T-Mobile das eigene Mobilfunknetz allerdings nach eigenen Angaben für eine dauerhafte VoIP-Nutzung ausbauen muss, will der Netzbetreiber seinen skypenden Kunden eine Nutzungspauschale berechnen. Im Gespräch ist daher aktuell ein monatlicher Aufpreis von mindestens 9,95 Euro.
Ob sich die Mobilfunkanbieter mit ihrem ganzen Theater um die VoIP-Nutzung letztlich einen Gefallen tun, sei einmal dahin gestellt. Zumindest laut o2-Chef Key hält sich die Nachfrage nach VoIP noch stark in Grenzen - wobei er gleichzeitig, wie eingangs zitiert, die Nachfrage als Grund für die VoIP-Öffnung nennt. Ein großes Problem ist nach wie vor die Qualität von Skype; diese ist auf dem Handy bislang alles andere als überzeugend.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 23.07.2009 |
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