Wer sein Handy auch gerne als mobile Surfstation nutzt, darf sich freuen. Denn mobiles Internet soll bereits in wenigen Monaten nicht nur generell schneller werden, sondern auch erstmals in ländlichen Regionen zu akzeptablen Konditionen zur Verfügung stehen.
Die Europäische Kommission will die Verbreitung von mobilen Breitbanddiensten fördern. Aus diesem Grund hat der Ministerrat der Europäischen Union (EU) eine neue Richtlinie verabschiedet, nach der künftig mehr Infrastruktur für mobiles Internet zur Verfügung stehen soll. Wie die Online-Ausgabe der Tageszeitung Welt berichtet, dürfen Mobilfunkunternehmen voraussichtlich ab diesem Oktober erstmals auch über 900-Megahertz-Frequenzen mobile Internet-Dienste anbieten. Diese Mobilfunk-Frequenzen stehen dem Bericht nach bislang lediglich zum Telefonieren zur Verfügung.
Die neue Richtlinie dürfte für Verbraucher einige Vorteile mit sich bringen. Zum einen können wohl vor allem Mobilfunkkunden in ländlichen Regionen auf schnelleres Internet per Handy hoffen. In vielen Gebieten Deutschlands - vor allem außerhalb der Ballungszentren - surfen Internetnutzer mit dem Handy bislang über EDGE (Geschwindigkeit: maximal 220 Kbit/s) oder GPRS (64 Kbit/s). Für Verbraucher in solchen unterversorgten Regionen könnte sich mobiles Internet dank der EU-Initiative also zu einer echten Alternative zum klassischen DSL-Anschluss entwickeln. Der ist nämlich in der Provinz meistens auch nicht verfügbar, so dass viele Nutzer noch per Modem surfen.
Langfristig könnte sich zudem ein weiterer Vorteil ergeben. Laut Welt Online kann nämlich eine 900-Basisstation eine viermal größere Fläche abdecken als eine UMTS-Station. Aus diesem Grund dürfte der Netzausbau schneller und kostengünstiger voranschreiten, wenn Mobilfunkunternehmen weitere Frequenzen für mobiles Internet nutzen dürfen.
Vielleicht gibt es daher für Endkunden bald schon richtige Flatrates für mobiles Internet. Bislang drosseln nämlich fast alle Anbieter die Übertragungsgeschwindigkeit bei ihren Mobil-Flatrates spätestens nach einem Datenvolumen von fünf Gigabyte im Monat von UMTS- auf GPRS-Niveau. Diese Surfbremse begründen die Provider immer wieder damit, dass ohne solche Einschränkungen die Mobilfunknetze überlastet seien. Wenn der Ausbau nun schneller voranschreitet als erwartet, dürfte dieses Manko vielleicht endlich einmal wirklich behoben sein.
Die neue Richtlinie dürfte für Verbraucher einige Vorteile mit sich bringen. Zum einen können wohl vor allem Mobilfunkkunden in ländlichen Regionen auf schnelleres Internet per Handy hoffen. In vielen Gebieten Deutschlands - vor allem außerhalb der Ballungszentren - surfen Internetnutzer mit dem Handy bislang über EDGE (Geschwindigkeit: maximal 220 Kbit/s) oder GPRS (64 Kbit/s). Für Verbraucher in solchen unterversorgten Regionen könnte sich mobiles Internet dank der EU-Initiative also zu einer echten Alternative zum klassischen DSL-Anschluss entwickeln. Der ist nämlich in der Provinz meistens auch nicht verfügbar, so dass viele Nutzer noch per Modem surfen.
Langfristig könnte sich zudem ein weiterer Vorteil ergeben. Laut Welt Online kann nämlich eine 900-Basisstation eine viermal größere Fläche abdecken als eine UMTS-Station. Aus diesem Grund dürfte der Netzausbau schneller und kostengünstiger voranschreiten, wenn Mobilfunkunternehmen weitere Frequenzen für mobiles Internet nutzen dürfen.
Vielleicht gibt es daher für Endkunden bald schon richtige Flatrates für mobiles Internet. Bislang drosseln nämlich fast alle Anbieter die Übertragungsgeschwindigkeit bei ihren Mobil-Flatrates spätestens nach einem Datenvolumen von fünf Gigabyte im Monat von UMTS- auf GPRS-Niveau. Diese Surfbremse begründen die Provider immer wieder damit, dass ohne solche Einschränkungen die Mobilfunknetze überlastet seien. Wenn der Ausbau nun schneller voranschreitet als erwartet, dürfte dieses Manko vielleicht endlich einmal wirklich behoben sein.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 11.08.2009 |
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