Über Umwege können sich Internetnutzer auch bei Vodafone und Simyo das neue iPhone 3GS bestellen. Was dem exklusiven Apple-Vertriebspartner T-Mobile aber überhaupt nicht passt. So will die Telekom anscheinend anderen Providern nun den iPhone-Verkauf untersagen.
Erst vor kurzem hatten wir noch darüber berichtet, dass sich selbst Kunden von Vodafone über ein Schlupfloch das neue iPhone 3GS sichern können. Nach aktuellem Stand könnte damit aber bald schon wieder Schluss sein. So hat T-Mobile nun eine einstweilige Verfügung gegenüber Vodafone erwirkt, wie das IT-Magazin Chip Online meldet. Dem Bericht nach prüft die Rechtsabteilung von Vodafone derzeit dieses Schreiben allerdings erst und bietet seinen Kunden solange weiter iPhones an.
Hintergrund des Streits: In Deutschland ist T-Mobile der exklusive Vertriebspartner von Apple, was das neue iPhone 3GS betrifft. Wer also das Schmuckstück haben will, muss eigentlich zu T-Mobile wechseln und einen Zweijahresvertrag abschließen. Andere Mobilfunkprovider haben das Kult-Handy nicht im Angebot. Eigentlich nicht eimal Vodafone.
Verbraucher können sich dennoch einfach ein iPhone bei Vodafone sichern. Denn sobald Kunden konkret über die Vodafone-Hotline bei dem Unternehmen nachfragen, vermittelt der Netzbetreiber diese Interessenten einfach an Partner-Shops vor Ort. Diese Händler sind zwar meist im Namen des Netzbetreibers tätig, gehören aber anscheinend rechtlich gesehen nicht direkt zu Vodafone. Der Netzbetreiber verkauft damit auf dem Papier die Mobiltelefone nicht selbst, sondern ist nur als Vermittler tätig.
Falls Vodafone ein legales Schlupfloch gefunden haben sollte: T-Mobile dürfte das ganz und gar nicht passen. Denn laut einem Bericht der Wirtschaftswoche soll Vodafone in Deutschland auf diesem Wege bereits über 100.000 iPhones verkauft haben. Das entspricht einem Anteil von 20 Prozent aller in Deutschland bislang verkauften iPhones.
Es bleibt also spannend, ob Vodafone auf dem Papier auch künftig weiter über Umwege das neue iPhone 3GS anbieten darf. Der Rechtsstreit dürfte auch andere Netzbetreiber interessieren. So bietet beispielsweise Simyo das iPhone ebenfalls über einen Partnershop an. Auch noch, wenn sich die einstweilige Verfügung von T-Mobile gegenüber Vodafone als gerechtfertigt erweist?
Hintergrund des Streits: In Deutschland ist T-Mobile der exklusive Vertriebspartner von Apple, was das neue iPhone 3GS betrifft. Wer also das Schmuckstück haben will, muss eigentlich zu T-Mobile wechseln und einen Zweijahresvertrag abschließen. Andere Mobilfunkprovider haben das Kult-Handy nicht im Angebot. Eigentlich nicht eimal Vodafone.
Verbraucher können sich dennoch einfach ein iPhone bei Vodafone sichern. Denn sobald Kunden konkret über die Vodafone-Hotline bei dem Unternehmen nachfragen, vermittelt der Netzbetreiber diese Interessenten einfach an Partner-Shops vor Ort. Diese Händler sind zwar meist im Namen des Netzbetreibers tätig, gehören aber anscheinend rechtlich gesehen nicht direkt zu Vodafone. Der Netzbetreiber verkauft damit auf dem Papier die Mobiltelefone nicht selbst, sondern ist nur als Vermittler tätig.
Falls Vodafone ein legales Schlupfloch gefunden haben sollte: T-Mobile dürfte das ganz und gar nicht passen. Denn laut einem Bericht der Wirtschaftswoche soll Vodafone in Deutschland auf diesem Wege bereits über 100.000 iPhones verkauft haben. Das entspricht einem Anteil von 20 Prozent aller in Deutschland bislang verkauften iPhones.
Es bleibt also spannend, ob Vodafone auf dem Papier auch künftig weiter über Umwege das neue iPhone 3GS anbieten darf. Der Rechtsstreit dürfte auch andere Netzbetreiber interessieren. So bietet beispielsweise Simyo das iPhone ebenfalls über einen Partnershop an. Auch noch, wenn sich die einstweilige Verfügung von T-Mobile gegenüber Vodafone als gerechtfertigt erweist?
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 21.08.2009 |
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