Wer mit seinem Handy auch mobil ins Internet will, musste bislang fast zwangsläufig zu einem Smartphone greifen. Schließlich vergraulen lange Ladezeiten, schlechte Usability und hohe Kosten schnell Besitzer von Einsteiger-Handys bei der mobilen Web-Nutzung. Was Microsoft nun ändern will.
Mit der neuen Handy-Plattform OneApp von Microsoft können bald auch diejenigen Verbraucher mobil ins Internet gehen, die lediglich ein Einsteiger-Handy mit überschaubaren Multimedia-Features besitzen. Laut übereinstimmenden Medienberichten brauchen Konsumenten dazu lediglich eine Mini-Software (Dateigröße liegt bei gerade einmal 150 KB) auf ihrem Handy installieren und können anschließend mehr als zwei Dutzend Online-Dienste für Nachrichten, Aktienkurse und Wetterinfos nutzen. Auch Facebook und Twitter lassen sich über die Microsoft-Software ausführen.
Angeblich soll die OneApp-Software auf allen Mobiltelefonen ohne großartige Anpassungen laufen. Voraussetzung ist natürlich, dass ein Handy prinzipiell GPRS unterstützt, damit Nutzer die Software herunter laden und anschließend die einzelnen Web-Dienste auch starten können. Eine große Bandbreite ist beim mobilen Internet via OneApp allerdings nicht nötig. So will der Konzern mit seiner Software der Berichterstattung zufolge die Datenmenge bei Up- und Downloads um das Zehnfache komprimieren. Selbst ohne speziellen Datentarif oder Surf-Flatrate sollte mobiles Internet für Anwender damit über die Microsoft-Lösung OneApp nicht allzu teuer werden.
Gewinnen will der Software-Konzern für seine Lösung übrigens vor allem Mobilfunkkunden aus Entwicklungsländern. Denn während hierzulande Handy-Nutzer mit Interesse an mobilem Internet sich gleich für ein Smartphone wie das iPhone 3GS oder das HTC Touch Pro2 entscheiden, sind in den ärmeren Ländern der Welt meistens noch ältere Handy-Modelle im Umlauf. Auch deren Besitzer haben aber natürlich ein berechtigtes Interesse daran, mobil ins Internet zu gehen und unterwegs auf Social Networks oder Twitter zu kommunizieren.
Zum Jahresende will Microsoft die Handy-Software OneApp erst einmal in Südafrika an den Start bringen, danach sollen weitere Länder folgen. Wie bei Apples App Store sollen langfristig auch einmal externe Entwickler eigene Online-Anwendungen für die Software-Lösung programmieren.
Angeblich soll die OneApp-Software auf allen Mobiltelefonen ohne großartige Anpassungen laufen. Voraussetzung ist natürlich, dass ein Handy prinzipiell GPRS unterstützt, damit Nutzer die Software herunter laden und anschließend die einzelnen Web-Dienste auch starten können. Eine große Bandbreite ist beim mobilen Internet via OneApp allerdings nicht nötig. So will der Konzern mit seiner Software der Berichterstattung zufolge die Datenmenge bei Up- und Downloads um das Zehnfache komprimieren. Selbst ohne speziellen Datentarif oder Surf-Flatrate sollte mobiles Internet für Anwender damit über die Microsoft-Lösung OneApp nicht allzu teuer werden.
Gewinnen will der Software-Konzern für seine Lösung übrigens vor allem Mobilfunkkunden aus Entwicklungsländern. Denn während hierzulande Handy-Nutzer mit Interesse an mobilem Internet sich gleich für ein Smartphone wie das iPhone 3GS oder das HTC Touch Pro2 entscheiden, sind in den ärmeren Ländern der Welt meistens noch ältere Handy-Modelle im Umlauf. Auch deren Besitzer haben aber natürlich ein berechtigtes Interesse daran, mobil ins Internet zu gehen und unterwegs auf Social Networks oder Twitter zu kommunizieren.
Zum Jahresende will Microsoft die Handy-Software OneApp erst einmal in Südafrika an den Start bringen, danach sollen weitere Länder folgen. Wie bei Apples App Store sollen langfristig auch einmal externe Entwickler eigene Online-Anwendungen für die Software-Lösung programmieren.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 26.08.2009 |
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