VoIP via Handy - ein heikles Thema für Deutschlands Mobilfunkanbieter. Noch vor wenigen Wochen komplett verboten, lockern die Provider nun ihre Blockade. Wer VoIP nun erlaubt, wie viel es kostet und wo es sogar völlig gratis ist - wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
Nachdem sich deutsche Netzbetreiber zunächst lange Zeit gegen eine Nutzung von Voice-over-IP auf dem Handy gesträubt hatten, sind nun bei T-Mobile und Vodafone entsprechende Zusatzoptionen im Angebot. o2 dagegen bietet seinen Kunden diese Dienste kostenlos an.
Zum Preis von 9,95 Euro im Monat können Vertragskunden von T-Mobile mit einem neuen iPhone-Tarif ab Mitte September zusätzlich die "Option Voice-over-IP" buchen, um anschließend mittels Skype & Co. über ihr neues iPhone 3GS zu telefonieren.
Interessant ist die VoIP-Option auch für Kunden von T-Mobile, die eines der beiden Google-Handys G2 Touch oder G1 besitzen. Allerdings kann die VoIP-Nutzung je nach Laufzeitvertrag ein wenig variieren.
Einen Monatspreis von 9,95 Euro zahlen demnach nur diejenigen Kunden, die ohnehin bereits einen der teuersten T-Mobile-Tarife Complete L, Complete 1200, Combi Flat L oder Combi Relax 1200 nutzen. In allen günstigeren Tarifen kostet Internettelefonie dagegen gleich 14,95 Euro im Monat.
Noch teurer wird es, wenn Kunden ihr Smartphone mit entsprechendem Datentarif auch als mobiles Internet-Modem für Net- oder Notebooks nutzen möchten. Hier zahlen Nutzer noch einmal 19,95 Euro im Monat extra. Immerhin gilt dieser Tarif gleich für alle iPhone- und G1- bzw. G2-Tarife.
T-Mobile schreibt seinen Tethering-Nutzern außerdem jeden Monat ein zusätzliches Datenvolumen von drei Gigabyte gut, um mittels HSDPA mobil im Internet zu surfen. Zur Erinnerung: Selbst in den teuersten iPhone-Tarifen drosselt T-Mobile sonst bereits schon ab einem Datenvolumen von fünf Gigabyte im Monat die Surf-Geschwindigkeit von HSDPA (7,2 Mbit/s) auf GPRS (64 Kbit/s).
Bei T-Mobile hat sowohl die Option für VoIP als auch Tethering jeweils eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten. Bei Konkurrent Vodafone gibt es diese Zusatzservices sogar nur im Rahmen einer Zweijahresbindung. Im direkten Vergleich verlangt Vodafone aber etwas weniger für diese Dienste.
Medienberichten zufolge kostet ein Zusatzpaket mit allen Optionen für VoIP, Instant Messaging, P2P und Tethering je nach Basisvertrag zwischen 9,95 Euro und 29,95 Euro im Monat. Damit ist dieses Kombi-Paket ggf. etwas günstiger zu haben als bei T-Mobile, wo Nutzer für VoIP (ab 9,95 Euro monatlich) und Tethering (19,95 Euro) zusammen in jedem Fall mindestens 30 Euro im Monat bezahlen müssen.
Beim Vodafone-Paket gibt es aber lediglich ein zusätzliches Datenvolumen von maximal einem Gigabyte für diese Dienste. Und buchen können die Option nur Kunden mit einem "Super Flat Internet"-Tarif. Starten soll das Angebot ebenfalls in Kürze, wie verschiedene Medien berichten.
Am besten haben es jedoch die Kunden von o2. Der Münchner Netzbetreiber erlaubt seinen Kunden seit Mitte August prinzipiell die Nutzung von VoIP und Tethering ohne jegliche Zusatzkosten, nachdem das Unternehmen bereits im Juli diesen Schritt angekündigt hatte.
Zuvor hatten alle Netzbetreiber die kostenlose Internet-Telefonie über Smartphones blockiert, da Nutzer mit entsprechenden Daten-Flatrates natürlich weniger über das klassische Mobilfunknetz telefonieren und Netzbetreiber dadurch unterm Strich erst einmal weniger verdienen. Einzig E-Plus hinkt bei diesem Thema noch ein wenig hinterher und ist von einem Verbot noch nicht abgekommen.
Zum Preis von 9,95 Euro im Monat können Vertragskunden von T-Mobile mit einem neuen iPhone-Tarif ab Mitte September zusätzlich die "Option Voice-over-IP" buchen, um anschließend mittels Skype & Co. über ihr neues iPhone 3GS zu telefonieren.
Interessant ist die VoIP-Option auch für Kunden von T-Mobile, die eines der beiden Google-Handys G2 Touch oder G1 besitzen. Allerdings kann die VoIP-Nutzung je nach Laufzeitvertrag ein wenig variieren.
Einen Monatspreis von 9,95 Euro zahlen demnach nur diejenigen Kunden, die ohnehin bereits einen der teuersten T-Mobile-Tarife Complete L, Complete 1200, Combi Flat L oder Combi Relax 1200 nutzen. In allen günstigeren Tarifen kostet Internettelefonie dagegen gleich 14,95 Euro im Monat.
Noch teurer wird es, wenn Kunden ihr Smartphone mit entsprechendem Datentarif auch als mobiles Internet-Modem für Net- oder Notebooks nutzen möchten. Hier zahlen Nutzer noch einmal 19,95 Euro im Monat extra. Immerhin gilt dieser Tarif gleich für alle iPhone- und G1- bzw. G2-Tarife.
T-Mobile schreibt seinen Tethering-Nutzern außerdem jeden Monat ein zusätzliches Datenvolumen von drei Gigabyte gut, um mittels HSDPA mobil im Internet zu surfen. Zur Erinnerung: Selbst in den teuersten iPhone-Tarifen drosselt T-Mobile sonst bereits schon ab einem Datenvolumen von fünf Gigabyte im Monat die Surf-Geschwindigkeit von HSDPA (7,2 Mbit/s) auf GPRS (64 Kbit/s).
Bei T-Mobile hat sowohl die Option für VoIP als auch Tethering jeweils eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten. Bei Konkurrent Vodafone gibt es diese Zusatzservices sogar nur im Rahmen einer Zweijahresbindung. Im direkten Vergleich verlangt Vodafone aber etwas weniger für diese Dienste.
Medienberichten zufolge kostet ein Zusatzpaket mit allen Optionen für VoIP, Instant Messaging, P2P und Tethering je nach Basisvertrag zwischen 9,95 Euro und 29,95 Euro im Monat. Damit ist dieses Kombi-Paket ggf. etwas günstiger zu haben als bei T-Mobile, wo Nutzer für VoIP (ab 9,95 Euro monatlich) und Tethering (19,95 Euro) zusammen in jedem Fall mindestens 30 Euro im Monat bezahlen müssen.
Beim Vodafone-Paket gibt es aber lediglich ein zusätzliches Datenvolumen von maximal einem Gigabyte für diese Dienste. Und buchen können die Option nur Kunden mit einem "Super Flat Internet"-Tarif. Starten soll das Angebot ebenfalls in Kürze, wie verschiedene Medien berichten.
Am besten haben es jedoch die Kunden von o2. Der Münchner Netzbetreiber erlaubt seinen Kunden seit Mitte August prinzipiell die Nutzung von VoIP und Tethering ohne jegliche Zusatzkosten, nachdem das Unternehmen bereits im Juli diesen Schritt angekündigt hatte.
Zuvor hatten alle Netzbetreiber die kostenlose Internet-Telefonie über Smartphones blockiert, da Nutzer mit entsprechenden Daten-Flatrates natürlich weniger über das klassische Mobilfunknetz telefonieren und Netzbetreiber dadurch unterm Strich erst einmal weniger verdienen. Einzig E-Plus hinkt bei diesem Thema noch ein wenig hinterher und ist von einem Verbot noch nicht abgekommen.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 02.09.2009 |
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