Eine aktuelle Untersuchung bestätigt mal wieder: Verbraucher blicken bei den meisten Handytarifen schlichtweg nicht mehr durch. Provider sind damit gefordert, verbraucherfreundlichere Mobilfunkangebote auszuarbeiten. E-Plus und o2 zeigen bereits vielversprechende Ansätze.
Die meisten deutschen Verbraucher verstehen bei vielen Mobilfunktarifen nur noch Bahnhof. Zu diesem wenig überraschenden Ergebnis kommt eine Untersuchung der Kölner Marketing-Agentur "Die Gefährten" in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift "Acquisa". Befragt wurden 400 Kunden von E-Plus, O2, SMS Michel, Akia Handy Shop, Freenet und Phone House.
Die zentralen Ergebnisse der Studie: Die meisten deutschen Handynutzer sehnen sich nach deutlich verständlicheren Handy-Verträgen und vor allem mehr Kulanz seitens der Mobilfunkprovider bei aktuellen Vertragslaufzeiten. Da viele Unternehmen beide Wünsche aktuell aber noch nicht erfüllen, haben alle der von den Gefährten befragten Handynutzer bereits einmal in ihrem Leben ihren Provider gewechselt. Gebracht hat es anscheinend aber nichts: So haben im Prinzip eigentlich alle dieser Befragten (97 Prozent) den Provider-Wechsel sogar als Verschlechterung empfunden.
Die Umfrageergebnisse sollten den Mobilfunkprovidern zu denken geben. Vielleicht gibt ja Netzbetreiber o2 mit seinem neuen Tarifangebot die Richtung vor im deutschen Mobilfunkmarkt. Dort können Kunden seit Mai den neuen Tarif o2 o abschließen. Das Besondere dabei ist, dass es für Vertragskunden - im Prinzip wie bei Prepaid-Angeboten - weder eine monatliche Grundgebühr noch einen Mindestumsatz oder eine zweijährige Vertragsbindung gibt. Stattdessen zahlen Nutzer immer 15 Cent pro Minute in alle deutschen Netze und SMS. Gleichzeitig sind die maximalen Ausgaben gedeckelt: Sobald Nutzer für mehr als 60 Euro in einem Monat solche Standardgespräche führen, schützt ein "Kosten-Airbag" vor weiteren Kosten. Alle darauffolgenden Standardgespräche sind kostenlos, mehr als 60 Euro vertelefonieren Kunden somit nie.
Aus dem Tarif-Dschungel führt auch der Trend zu zweigeteilten Handy-Verträgen. Früher haben viele Provider eine hohe Grundgebühr berechnet, um dadurch das zum Vertrag mitgelieferte Handy wieder zu refinanzieren. Heute dagegen bieten erste Provider ihren Kunden an, das Handy separat über die Vertragslaufzeit von zwei Jahren abzubezahlen. Die eigentliche Grundgebühr wird dadurch spürbar günstiger. Wie bei o2 können beispielsweise bereits Kunden von E-Plus und Base den Preis für ihr Mobiltelefon über zwei Jahre abstottern: unabhängig vom eigentlichen Mobilfunktarif. Ein Beispiel, dem durchaus weitere Mobilfunkdienstleister in Deutschland folgen dürfen.
Weitere Hilfe, um den für Sie passenden Handy-Tarif zu finden, bietet Ihnen auch unser Tarifrechner. Wenige Angaben zu Ihrem Telefonier-Verhalten genügen, und Sie erhalten eine individuell errechnete Vorschlagsliste passender Tarife aller großen Mobilfunkanbieter. Das erspart Ihnen die manuelle Recherche bei den verschiedenen Providern.
Hier geht's direkt zum Rechner: handy.com Tarifrechner
Die zentralen Ergebnisse der Studie: Die meisten deutschen Handynutzer sehnen sich nach deutlich verständlicheren Handy-Verträgen und vor allem mehr Kulanz seitens der Mobilfunkprovider bei aktuellen Vertragslaufzeiten. Da viele Unternehmen beide Wünsche aktuell aber noch nicht erfüllen, haben alle der von den Gefährten befragten Handynutzer bereits einmal in ihrem Leben ihren Provider gewechselt. Gebracht hat es anscheinend aber nichts: So haben im Prinzip eigentlich alle dieser Befragten (97 Prozent) den Provider-Wechsel sogar als Verschlechterung empfunden.
Die Umfrageergebnisse sollten den Mobilfunkprovidern zu denken geben. Vielleicht gibt ja Netzbetreiber o2 mit seinem neuen Tarifangebot die Richtung vor im deutschen Mobilfunkmarkt. Dort können Kunden seit Mai den neuen Tarif o2 o abschließen. Das Besondere dabei ist, dass es für Vertragskunden - im Prinzip wie bei Prepaid-Angeboten - weder eine monatliche Grundgebühr noch einen Mindestumsatz oder eine zweijährige Vertragsbindung gibt. Stattdessen zahlen Nutzer immer 15 Cent pro Minute in alle deutschen Netze und SMS. Gleichzeitig sind die maximalen Ausgaben gedeckelt: Sobald Nutzer für mehr als 60 Euro in einem Monat solche Standardgespräche führen, schützt ein "Kosten-Airbag" vor weiteren Kosten. Alle darauffolgenden Standardgespräche sind kostenlos, mehr als 60 Euro vertelefonieren Kunden somit nie.
Aus dem Tarif-Dschungel führt auch der Trend zu zweigeteilten Handy-Verträgen. Früher haben viele Provider eine hohe Grundgebühr berechnet, um dadurch das zum Vertrag mitgelieferte Handy wieder zu refinanzieren. Heute dagegen bieten erste Provider ihren Kunden an, das Handy separat über die Vertragslaufzeit von zwei Jahren abzubezahlen. Die eigentliche Grundgebühr wird dadurch spürbar günstiger. Wie bei o2 können beispielsweise bereits Kunden von E-Plus und Base den Preis für ihr Mobiltelefon über zwei Jahre abstottern: unabhängig vom eigentlichen Mobilfunktarif. Ein Beispiel, dem durchaus weitere Mobilfunkdienstleister in Deutschland folgen dürfen.
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| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 14.09.2009 |
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