GreenIT wird im Mobilfunkmarkt ein immer bedeutenderes Thema. Der Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo will daher künftig nicht nur Mobiltelefone aus gut wiederverwertbarem Holz produzieren, sondern bereits mit der Herstellung von Holz-Handys etwas Sinnvolles leisten.
Mit seinen beiden Mittelklasse-Handys Naite und C901 zeigt Sony Ericsson derzeit bereits in Ansätzen, wie sich auch im Mobilfunkmarkt nachhaltig wirtschaften lässt. So verzichtet der Hersteller bei beiden Modellen unter anderem auf Bedienungsanleitungen und Beipackzettel, um auf diese Weise Papier zu sparen. Und die Handys selbst bestehen aus recycelten Kunststoffen.
Einen Schritt weiter geht nun der japanische Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo. Das Unternehmen hat unter der Bezeichnung "Touch Wood" jetzt erstmals einen Handy-Prototyp vorgestellt, dessen Gehäuse aus völlig natürlichem Holz besteht. Der Clou an der neuesten technischen Errungenschaft aus Fernost: Für die Holz-Handys werden ausschließlich Holzabfälle verwendet, die bei forstwissenschaftlich nötigen Ausdünnungen von Wäldern ohnehin immer wieder anfallen.
Über ein spezielles Verdichtungs-Formungsverfahren werden diese Holzabfälle so verarbeitet, dass die Handy-Gehäuse resistent gegen Staub, Schmutz und Wasser werden. Der Mobilfunkkonzern verspricht sogar, dass im Herstellungsprozess nicht einmal künstliche Chemikalien nötig sind.
Ob das Handy der Zukunft aber auch wirklich aus Holz bestehen wird? Bei allen ökologischen Vorteilen dürften Holz-Handys nach Machart von NTT DoCoMo wohl ein Nischenprodukt bleiben. So kam vor einiger Zeit zum Beispiel eine Design-Studie von Kyocera zu der Prognose, dass unsere Handys einmal aus einem einzigen großen und biegsamen OLED-Display bestehen könnten. Mit einem Gehäuse aus Holz ließe sich solch ein biegsames Touchscreen-Display allerdings kaum realisieren.
Einen Schritt weiter geht nun der japanische Mobilfunkkonzern NTT DoCoMo. Das Unternehmen hat unter der Bezeichnung "Touch Wood" jetzt erstmals einen Handy-Prototyp vorgestellt, dessen Gehäuse aus völlig natürlichem Holz besteht. Der Clou an der neuesten technischen Errungenschaft aus Fernost: Für die Holz-Handys werden ausschließlich Holzabfälle verwendet, die bei forstwissenschaftlich nötigen Ausdünnungen von Wäldern ohnehin immer wieder anfallen.
Über ein spezielles Verdichtungs-Formungsverfahren werden diese Holzabfälle so verarbeitet, dass die Handy-Gehäuse resistent gegen Staub, Schmutz und Wasser werden. Der Mobilfunkkonzern verspricht sogar, dass im Herstellungsprozess nicht einmal künstliche Chemikalien nötig sind.
Ob das Handy der Zukunft aber auch wirklich aus Holz bestehen wird? Bei allen ökologischen Vorteilen dürften Holz-Handys nach Machart von NTT DoCoMo wohl ein Nischenprodukt bleiben. So kam vor einiger Zeit zum Beispiel eine Design-Studie von Kyocera zu der Prognose, dass unsere Handys einmal aus einem einzigen großen und biegsamen OLED-Display bestehen könnten. Mit einem Gehäuse aus Holz ließe sich solch ein biegsames Touchscreen-Display allerdings kaum realisieren.
| Autor: Datum: Tags: |
handy.com Redaktion 29.09.2009 |
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