Zum Einheitspreis von 7,7 Cent pro Minute telefonieren Mobilfunkkunden bei Snoog Seven in alle deutschen Netze. Für Vieltelefonierer ist der neu gestartete Tarif daher durchaus eine Überlegung wert. Wer aber nur wenig telefoniert, zahlt unter Umständen mehr als nötig.
Unter der Bezeichnung Snoog with ICQ bietet die Münchner Snoog Telekommunikations GmbH seit vergangenem Oktober bereits einen Tarif an, der dank kostenloser ICQ-Nutzung vor allem von Freunde des Instant-Messaging-Services interessant ist. Nun legt das Unternehmen mit einem zweiten Tarif namens Snoog Seven nach (Motto: "Wer vergleicht, landet bei uns").
Bei Snoog Seven gilt ein Einheitspreis von 7,7 Cent pro Gesprächsminute oder SMS in alle deutschen Netze. Damit ist Snoog Seven zumindest bei den reinen Telefonie-Gebühren noch einen Tick günstiger als beispielsweise helloMobil oder maXXim, bei denen ein Einheitspreis von acht Cent gilt.
Der neue Tarif hat aber auch so seine Tücken. So kostet beispielsweise mobiles Internet mit einem Preis von 33,3 Cent pro Megabyte deutlich mehr als bei anderen Prepaid-Anbietern wie Simyo (24 Cent pro Megabyte). Wer also viel mobil surfen will, sollte lieber zu Simyo wechseln, auch wenn dort Gesprächsminuten und SMS je neun Cent kosten.
Teurer Daten-Tarif und versteckte Grundgebühr
Weiterer Haken: Bei Snoog Seven gibt es zwar keine Grundgebühr, dafür aber eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Und wer drei Monate lang weder telefoniert oder SMS versendet, zahlt eine so genannte Administrationsgebühr von zwei Euro im Monat. Ähnlich konzipiert ist übrigens auch der Tarif Fon-Io.
Zwar sind zwei Euro Gebühr im Monat nicht wirklich teuer, wenn Kunden irgendwann doch einmal wieder einen anderen Provider nutzen. In Zeiten von Kosten-Airbags und zunehmend transparenten Mobilfunktarifen sind solche "Administrationsgebühren" aber doch nervig und albern.
Basisgebühr:
SIM-Karte: 7,77 Euro
Startguthaben: 7,77 Euro
Taktung: 60/60
Mindestvertragslaufzeit: 12 Monate
Bezahlverfahren: Postpaid
Verbindungspreise:
Gesprächsminuten: 7,7 Cent/Minute
Kurzmitteilungen: 7,7 Cent/SMS
Mailbox-Abfrage: Kostenlos
MMS: 33,3 Cent/Mitteilung
Mobiles Internet: 33,3 Cent/MB
Bei Snoog Seven gilt ein Einheitspreis von 7,7 Cent pro Gesprächsminute oder SMS in alle deutschen Netze. Damit ist Snoog Seven zumindest bei den reinen Telefonie-Gebühren noch einen Tick günstiger als beispielsweise helloMobil oder maXXim, bei denen ein Einheitspreis von acht Cent gilt.
Der neue Tarif hat aber auch so seine Tücken. So kostet beispielsweise mobiles Internet mit einem Preis von 33,3 Cent pro Megabyte deutlich mehr als bei anderen Prepaid-Anbietern wie Simyo (24 Cent pro Megabyte). Wer also viel mobil surfen will, sollte lieber zu Simyo wechseln, auch wenn dort Gesprächsminuten und SMS je neun Cent kosten.
Teurer Daten-Tarif und versteckte Grundgebühr
Weiterer Haken: Bei Snoog Seven gibt es zwar keine Grundgebühr, dafür aber eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Und wer drei Monate lang weder telefoniert oder SMS versendet, zahlt eine so genannte Administrationsgebühr von zwei Euro im Monat. Ähnlich konzipiert ist übrigens auch der Tarif Fon-Io.
Zwar sind zwei Euro Gebühr im Monat nicht wirklich teuer, wenn Kunden irgendwann doch einmal wieder einen anderen Provider nutzen. In Zeiten von Kosten-Airbags und zunehmend transparenten Mobilfunktarifen sind solche "Administrationsgebühren" aber doch nervig und albern.
Der Tarif Snoog Seven im Überblick:
Basisgebühr:
SIM-Karte: 7,77 Euro
Startguthaben: 7,77 Euro
Taktung: 60/60
Mindestvertragslaufzeit: 12 Monate
Bezahlverfahren: Postpaid
Verbindungspreise:
Gesprächsminuten: 7,7 Cent/Minute
Kurzmitteilungen: 7,7 Cent/SMS
Mailbox-Abfrage: Kostenlos
MMS: 33,3 Cent/Mitteilung
Mobiles Internet: 33,3 Cent/MB
| Autor: Datum: Tags: |
Stephan Meixner 23.02.2010 Snoog, Snoog Seven, Prepaid Anbieter |
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