Apple hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2010 (bei Apple endete das zweite Geschäftsquartal 2010 am 27. März 2010; das Geschäftsjahr weicht ab vom Kalenderjahr) einen Umsatz von 13,50 Milliarden US-Dollar erzielen können. Damit befindet sich das Unternehmen aus Cupertino weiter auf Erfolgskurs. Zum Vergleich: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2009 betrug der Umsatz 9,08 Milliarden Dollar.
Der Netto-Gewinn betrug im zweiten Quartal im Geschäftsjahr 2010 stolze 3,07 Milliarden US-Dollar, womit das Unternehmen seinen Gewinn fast verdoppeln konnte (Vorjahresquartal: 1,62 Milliarden US-Dollar Netto-Gewinn). „Wir sind begeistert, unser bestes Ergebnis in einem Nicht-Weihnachtsquartal erzielt zu haben“, freut sich daher Apple-CEO Steve Jobs.
iPhone-Absatz boomt, iPod-Geschäft schwächelt
Das gute Ergebnis hat Apple in erster Linie seinem iPhone 3GS zu verdanken. So wurden allein im zweiten Quartal 2010 weltweit 8,75 Millionen Einheiten des Kult-Handys verkauft. Damit konnte Apple im Jahresvergleich doppelt so viele iPhones verkaufen als im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2009 (Zuwachs: 131 Prozent).
Zum Vergleich: Das Geschäft mit iPods ist zur Zeit leicht rückläufig. So wurden zwar im letzten Quartal rund 10,89 Millionen iPods verkauft. Das entspricht aber einem Minus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wobei rückläufige Verkaufszahlen bei iPods eigentlich zu erwarten waren. Schließlich ist der Musik-Player bereits in jedem iPhone 3GS integriert, so dass iPhone-Nutzer schon nicht mehr in einen zusätzlichen MP3-Player investieren müssen.
Für das dritte Geschäftsquartal 2010 rechnet Apple mit 13 Milliarden US-Dollar Umsatz. „Wir haben einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr geplant“, verspricht Apple-CEO Jobs. So soll voraussichtlich im Sommer das neue iPhone 4G erscheinen. Ende Mai ist zudem der Verkaufsstart des Apple iPad in Deutschland geplant.
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Markus Lampel 27.04.2010 Apple, iPhone, iPad, iPhone 3GS, iPhone 4G |



