Das nennt man dann wohl einen Kassenschlager: Seit der Markteinführung des iPads in den USA konnte Apple bislang drei Millionen Exemplare seines Tablet-PCs an den Mann bringen. An nur einem einzigen Tag verkauft der Konzern aus Cupertino damit im Schnitt stolze 37.500 Einheiten von seinem iPad. Macht umgerechnet 1.560 iPads pro Stunde beziehungsweise 26 Tablet-PCs pro Minute. Alle zwei Sekunden verkauft der Apfel-Konzern damit ein Exemplar seines Tablet-PCs, der anfangs aufgrund diverser Ausstattungsmängel von vielen Apple-Jüngern nur belächelt wurde.
Apple Store: iPad-Käufer können 3G-Tarif gleich mitbestellen
Die hohe Nachfrage hat aber auch ihre Schattenseiten. Denn wer im Apple Store aktuell ein iPad bestellt, muss zwischen sieben und zehn Werktagen auf die Lieferung warten. Zum Vergleich: Der Desktop-Rechner iMac ist in nur 24 Stunden versandfertig. Aufpassen müssen Verbraucher zudem, wenn sie eines der drei iPad-Modelle mit 3G-Funktion ordern möchten. In diesem Fall nämlich können Verbraucher direkt im Apple-Store gleich eine SIM-Karte eines Mobilfunkanbieters mitbestellen. Wer allerdings nicht aufpasst, wählt unter Umständen den schlechtesten iPad-Tarif.
Wer sich im Apple Store über 3G-Datentarife für das iPad informiert, kann unter Angeboten der drei Provider Vodafone, T-Mobile und o2 auswählen. Kurioserweise werden in der Tarif-Übersicht aber zuerst die Vodafone-Angebote gelistet, die mit Abstand zu den unattraktivsten iPad-Tarifen zählen. So gibt es beim „MobileInternet Basic Monatspaket“ für teure 14,95 Euro lediglich 200 MB Inklusiv-Volumen mit HSDPA. Wenn dieses Limit erreicht wird, ist keine Web-Nutzung über das Mobilfunknetz mehr möglich. Um weiter zu surfen, müssen Nutzer das „Monatspaket“ daher erneut buchen: selbst wenn das Inklusiv-Volumen nach nur einem Tag aufgebraucht ist.
Aufgepasst: Vodafone und T-Mobile mit überteuerten iPad-Tarifen
Keine wirkliche Alternative ist auch der zweite Vodafone-Tarif „MobileInternet Basic Monatsflat“, wo es zwar 3 GB Inklusiv-Volumen HSDPA und kostenloses Folge-Volumen per GPRS gibt. Mit 24,95 Euro Grundgebühr im Monat ist dieser iPad-Tarif aber nach wie vor schlichtweg überteuert.
Gleiches gilt auch für den Tarif „Xtra web'n'walk DayFlat“ von T-Mobile, den Nutzer ebenfalls direkt im Apple-Store mitbestellen können. Zwar gibt es bei dieser Tages-Flatrate gleich 1GB an Inklusiv-Volumen. Mit 4,95 Euro am Tag ist T-Mobile aber ebenfalls nicht gerade preisgünstig.
Wer daher gleich mit seinem iPad lossurfen will, sollte bei der Bestellung im AppleStore einen der drei Daten-Tarife von o2 auswählen. Diese bieten für gleich viel oder sogar weniger Geld in der Regel ein deutlich höheres Inklusiv-Volumen. Verbraucher können aber natürlich auch erst das iPad alleine kaufen und anschließend eine Micro-SIM-Karte beim Provider ihres Vertrauens bestellen. Welche anderen Mobilfunkanbieter derzeit ebenfalls spezielle iPad-Tarife anbieten, zeigt unsere Übersicht.
| Autor: Datum: Tags: |
Stephan Meixner 25.06.2010 Apple, iPad, iPad Tarife |



