Bastelanleitung: So passen normale SIM-Karten ins iPad und iPhone 4

Bastelanleitung: So passen normale SIM-Karten ins iPad und iPhone 4
08.
07. 2010
Wer ein iPad mit 3G-Modul bestellt, braucht auf kurz oder lang auch einen Daten-Tarif mit spezieller Micro-SIM-Karte. Mit etwas Handarbeit aber lassen sich normale SIM-Karten im iPad nutzen. Das ist besonders gut für Nutzer, die ohnehin schon eine Daten-Flatrate haben.

Wer mit dem iPad auch unterwegs über das Mobilfunknetz im Internet surfen will, muss wohl oder übel in einen entsprechenden Daten-Tarif samt einer speziellen Micro-SIM-Karte investieren. Das zumindest lassen einen die deutschen Mobilfunkprovider glauben. Fakt allerdings ist: Wer bereits für eine traditionelle Daten-Flatrate zahlt, kann diese ebenfalls für das Apple iPad nutzen. Einzige Voraussetzung ist, dass Nutzer ihre normale SIM-Karte auf das kleine Apple-Format zurechtstutzen.

Schablone anlegen, ausschneiden, fertig!


Auf dem Internet-Portal Micro-SIM.de zeigt eine anschauliche Anleitung auf, wie Nutzer Schritt für Schritt aus einer alten SIM-Karte eine neue Micro-SIM-Karte zaubern können. Verbraucher müssen lediglich eine kleine Papier-Schablone ausdrucken, die exakt der Größe einer Micro-SIM-Karte entspricht. Diese Schablone brauchen iPad-Fans dann nur ausschneiden und auf den Chip ihrer alten SIM-Karte kleben (am besten mit Tesafilm). Abschließend müssen Nutzer nur noch den Chip ihrer alten SIM-Karte um die Papier-Schablone herum ausschneiden (am besten mit einer Nagelschere).

Falls die selbstgefertigte Micro-SIM-Karte dann noch nicht ganz ins SIM-Kartenfach vom iPad passen sollten, müssen Apple-Fans eventuell noch die ein oder andere Kante nachträglich etwas abfeilen. Aufpassen müssen Nutzer nur, dass sie nicht in den Chip ihrer alten SIM-Karte schneiden. In diesem Fall wäre die SIM-Karte nämlich defekt und Nutzer müssten wieder eine Neue ordern.

Achtung: Micro-SIM-Karten passen nicht in normale Surf-Sticks

Ob man dieses Risiko eingehen will, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer allerdings bereits eine Daten-Flatrate wie das Internet-Pack L von o2 gebucht hat, dürfte nicht noch einmal extra für's Surfen mit dem iPad bezahlen wollen. Schließlich sind Internet-Flatrates ja dafür gedacht, dass Nutzer damit jederzeit (über beliebig viele mobile Endgeräte) unterwegs ins Internet gehen können.

Wer allerdings seine alte SIM-Karte auf Micro-Größe für das iPad zurecht gestutzt hat, bringt diese anschließend nicht mehr in einem normalen Surf-Stick unter. Eine selbst gebastelte Micro-SIM-Karte macht daher eigentlich nur dann Sinn, wenn Nutzer bereits eine Internet-Flatrate für ein Notebook nutzen und künftig nur noch mit dem iPad mobil surfen möchten. Wer allerdings künftig auch weiter mit seinem Daten-Tarif über ein normales Notebook surfen will, sollte vielleicht lieber in eine eigene Micro-SIM-Karte für das iPad investieren. Die passenden Angebote gibt es in unserer Übersicht.

 

 
Autor:
Datum:
Tags:
Stephan Meixner
08.07.2010
Micro-SIM-Karte, iPad, SIM-Karte, Micro-SIM

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